
Berlin: Haben Kai Wegner und Friedrich Merz nun beim Stromausfall telefoniert oder nicht?
Weitere Widersprüche nach Rückzug Haben Wegner und Merz nun beim Stromausfall telefoniert oder nicht? Auch nach dem Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Wegner als CDU-Spitzenkandidat läuft die Diskussion...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weitere Widersprüche nach Rückzug Haben Wegner und Merz nun beim Stromausfall telefoniert oder nicht? Auch nach dem Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Wegner als CDU-Spitzenkandidat läuft die Diskussion weiter. Es geht um die Frage, ob und wann er während des tagelangen Stromausfalls mit Kanzler Merz in Kontakt war.
55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Parteifreunde Wegner, Merz Foto: Britta Pedersen / dpa Es ist ein Aussagen-Wirrwarr, durch das man kaum noch durchblickt: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat nach Angaben der Senatskanzlei zu Beginn des mehrtägigen Stromausfalls in der Hauptstadt Anfang des Jahres ein Telefongespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) geführt.
Die Einzelheiten
»Erstens stand der Regierende Bürgermeister bereits am 3. Januar mit dem Bundeskanzleramt im Austausch. Zweitens hat der Regierende Bürgermeister am 4.
Januar mit dem Bundeskanzler telefoniert«, teilte die Senatskanzlei auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Der »Tagesspiegel« hatte hingegen am Freitag Gegensätzliches berichtet. Die Zeitung zitiert ein Schreiben aus dem Kanzleramt, in dem es heißt, in dem Verfahren »wird mitgeteilt, dass, soweit feststellbar, der Bundeskanzler während der Dauer des fragegegenständlichen Stromausfalls in Berlin im Januar 2026 kein persönliches Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Wegner geführt hat, weder in Anwesenheit persönlich noch telefonisch«.
Ein Regierungssprecher bestätigte auf dpa-Anfrage diese Informationen aus einem Schriftsatz des Bundeskanzleramts an das Verwaltungsgericht Berlin. Der »Tagesspiegel« hatte dort nach eigenen Angaben Ende Juni einen Eilantrag auf Grundlage des presserechtlichen Auskunftsanspruchs eingereicht, nachdem das Kanzleramt über Wochen keine näheren Informationen zu entsprechenden Telefonaten geliefert habe. Rücktritt von Wegner am FreitagUnter anderem wegen widersprüchlicher Angaben dazu, mit wem er zu Beginn des Blackouts telefoniert hat, stand Wegner monatelang in der Kritik.
Was Experten sagen
Am Freitagnachmittag erklärte er bei einer überraschend angekündigten Pressekonferenz seinen Rückzug als Spitzenkandidat der CDU bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. Als Regierender Bürgermeister will Wegner im Amt bleiben, bis ein Nachfolger im Landesparlament gewählt ist. Wegner hatte in der Sendung RBB-»Abendschau« am 5.
Januar gesagt: »Gestern habe ich einmal mehr mit dem Bundeskanzler auch gesprochen. « Die Senatskanzlei bleibe dabei, dass es dieses Telefonat gegeben habe, sagte ein Sprecher, erklärte aber nicht, wie der Widerspruch zu den Angaben des Kanzleramts aufzulösen sei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





