
Bern in der Schweiz: Polizei führt trans Frau aus Frauenbereich ab – Kritik von der Stadt
Vorfall in Berner Freibad Polizei führt trans Frau aus Frauenbereich ab – Kritik von der Stadt Sie ist gegen ihren Willen aus dem Frauen-FKK-Bereich eines Schwimmbads in Bern geholt worden. Nun bittet die Stadt die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vorfall in Berner Freibad Polizei führt trans Frau aus Frauenbereich ab – Kritik von der Stadt Sie ist gegen ihren Willen aus dem Frauen-FKK-Bereich eines Schwimmbads in Bern geholt worden. Nun bittet die Stadt die trans Frau um Entschuldigung. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polizeieinsatz in Bern (Symbolbild) Foto: Anton Geisser / Geisser / IMAGO In der Schweiz sorgt ein Vorfall in einem Schwimmbad in Bern für Aufsehen: Einsatzkräfte der Polizei haben am Sonntag eine trans Frau aus einem FKK-Bereich abgeführt. Das Personal des Marzilibad in Bern soll die trans Frau nach Beschwerden von Gästen aufgefordert haben, den Frauenbereich zu verlassen, teilte die Polizei mit.
Die Einzelheiten
Sie habe sich geweigert, deshalb sei die Polizei gerufen worden. Andere Personen hätten sich hingegen mit ihr solidarisiert. Nach Angaben der Polizei kam es zu einem Gerangel, bei dem eine Polizistin durch eine bislang ungekannte Person angegriffen und verletzt worden sein soll.
Trans Menschen sind Personen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen. Nachdem die trans Frau mit zur Wache genommen und dann entlassen wurde, habe es eine spontane Solidaritätskundgebung gegeben, die friedlich verlief, so die Polizei weiter. Weitere Angaben zum Grund der vorläufigen Festnahme machte die Polizei bislang nicht.
Man ermittle zu dem Vorfall. Kritik an PolizeieinsatzPersonen aus dem Umfeld der trans Frau kritisieren den Polizeieinsatz als »unverhältnismäßig«, wie unter anderem der SRF berichtete. Sechs Polizeiangestellte hätten sie unter grobem Körpereinsatz zu Boden gebracht und mit Handschellen abgeführt.
Was Experten sagen
Nachdem sie zwei Stunden auf einer Polizeiwache festgehalten worden sei, habe sie die Nacht in einem Spital verbracht. Mehr zum Thema Umgang mit der eigenen Identität: »Sowohl Frauen als auch Männer werden bis heute in Geschlechterrollen gedrängt« Ein Interview von Marilena Berends Schutz vor Missbrauch: Muss das Selbstbestimmungsgesetz überarbeitet werden? Von Sophie Garbe Die Stadt Bern kritisierte das Vorgehen.
Das Bad habe sich, als Gespräche kein Ergebnis brachten, »aufgrund der drohenden Eskalation fälschlicherweise für eine polizeiliche Wegweisung« der trans Frau entschieden, hieß es in einer Mitteilung . »Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport bedauert diesen Entscheid ausdrücklich. Sie entschuldigt sich bei der betroffenen Person«, teilte sie mit.
»Alle Personen, die sich als Frau identifizieren und als solche leben, haben Zugang zum freiwilligen FKK-Bereich Paradiesli. « Im »Härtefall« gelte das im Ausweis festgehaltene Geschlecht. Die betroffene Person hätte demnach die Zutrittsregelung erfüllt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




