
„Birthright Citizenship“: Trump verliert vor Supreme Court: Richter bestätigen Staatsbürgerschaftsrecht
Eilmeldung Trump verliert vor Supreme Court: Richter bestätigen Staatsbürgerschaftsrecht Von Oliver Kühn 30.06.2026, 16:41Lesezeit: 2 Min. Donald Trump zeigt am Tag seiner Amtseinführung am 20. Januar 2025 ein Dekret,...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Eilmeldung Trump verliert vor Supreme Court: Richter bestätigen Staatsbürgerschaftsrecht Von Oliver Kühn 30. 2026, 16:41Lesezeit: 2 Min. Donald Trump zeigt am Tag seiner Amtseinführung am 20.
Januar 2025 ein Dekret, das er gerade unterschrieben hatAFPDonald Trump wollte die Verleihung der amerikanischen Staatsbürgerschaft per Dekret einschränken. Nun haben die Obersten Richter entschieden. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Menschen, die in den Vereinigten Staaten geboren werden, bekommen weiterhin automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Die Einzelheiten
Das entschieden die Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigen Staaten am Dienstag. Damit stellten sich die Richter gegen die Ansicht der Regierung von Donald Trump, die dieses Recht einschränken wollte. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit ein Dekret erlassen, mit dem er das automatische Recht auf die amerikanische Staatsbürgerschaft aufhob.
In den Vereinigten Staaten geborene Kinder sollten die Staatsbürgerschaft nicht mehr erhalten, wenn deren Eltern sich illegal oder nur temporär im Land aufhielten. Gegen das Dekret gab es sofort Klagen, da es gegen den 14. Verfassungszusatz verstoße, in dem das Recht kodifiziert ist.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der 14. Verfassungszusatz wurde 1868 angenommen.
Was Experten sagen
Darin heißt es, dass „jeder, der in den Vereinigten Staaten geboren wurde und seiner Gesetzgebung unterliegt“, die Staatsbürgerschaft erhalten solle. Der Zusatz wurde erlassen als Reaktion auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs. Darin hatten die Richter Sklaven jeglichen Schutz durch amerikanische Gerichte abgesprochen, weil sie keine Bürger der Vereinigten Staaten seien.
Beispiellos: Eine Zeichnung von Trump im Zuhörerraum des Supreme Court am 1. AprilAPDarauf rekurrierte nun auch die Trump-Regierung. Sie argumentierte, der Verfassungszusatz sei falsch verstanden worden.
Er beziehe sich nur auf die Staatsbürgerschaft für in Amerika geborene Sklaven, nicht auf alle anderen. Außerdem bezweifelte sie, dass der Vorbehalt der „Gesetzgebung“ auf Menschen zutrifft, die sich illegal oder temporär in den Vereinigten Staaten aufhalten. Das sei bei den genannten Personengruppen nicht der Fall, wenn sie in den Vereinigten Staaten seien.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





