
Bitcoin Fonds sehen größten Outflow des Jahres
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin unter Druck: Fonds sehen größte Outflows seit JanuarCoinShares-Bericht Bitcoin Fonds sehen größten Outflow des JahresDas Anlagevolumen in Krypto-Finanzprodukte ist die dritte Woche in Folge rückläufig. Bitcoin trifft es besonders. von Daniel Hoppmann 02.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs60. 46 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Wie lange hält der Negativtrend an? Der Abwärtstrend im Krypto-Space setzt sich fort.
Marktdynamik
Wie ein Bericht des Vermögensverwalters CoinShares zeigt, flossen in der vergangenen Handelswoche rund 1,67 Milliarden US-Dollar aus digitalen Krypto-Anlageprodukten. Am heftigsten traf es Bitcoin. Die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung machte den Großteil der Abflüsse aus.
Knapp 1,44 Milliarden US-Dollar zogen Anleger aus entsprechenden Produkten. Laut CoinShares stellt das den größten Outflow seit Jahresbeginn dar. Zwar verzeichneten Krypto-ETFs und ETNs weltweit seit Januar 1,2 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen.
Grund zur Freude ist das allerdings nicht. Vor zwei Wochen lag der Wert noch bei 3,9 Milliarden US-Dollar. Auch Ethereum verzeichnete deutliche Mittelabflüsse.
Auswirkungen auf die Märkte
Aus Ethereum-Produkten flossen 257 Millionen US-Dollar ab. Bei den Altcoins nahm die Beteiligung institutioneller Investoren ebenfalls ab. Während vor drei Wochen noch elf verschiedene Altcoins positive Kapitalzuflüsse verbuchten, waren es zuletzt nur noch fünf.
Zu den wenigen Gewinnern gehörten XRP mit Zuflüssen von 20,3 Millionen US-Dollar, Hyperliquid mit 10,8 Millionen US-Dollar sowie Near mit 7,6 Millionen US-Dollar. Negativtrend kommt aus den USA Hauptverantwortlich für die anhaltenden Mittelabflüsse sind wenig überraschend die USA. Mit den Bitcoin- und Ethereum-ETFs handeln die finanzstärksten Krypto-Anlageprodukte an der Wall Street.
Insgesamt entfielen fast 98 Prozent der Outflows auf die Vereinigten Staaten. Gleichzeitig sank das von den Anbietern verwaltete Vermögen von 148 Milliarden auf 141 Milliarden US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang April. Für den Vermögensverwalter ist die Ursache klar: Der Iran-Krieg führt weiterhin zu Risk-off-Bewegungen an den globalen Krypto-Märkten.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




