
Bitcoin nach Inflationshoch: Jetzt richten sich die Blicke auf Kevin Warsh
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Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Investment Märkte Bitcoin nach Inflationshoch: Alle Augen auf Kevin WarshMarktupdate Bitcoin nach Inflationshoch: Jetzt richten sich die Blicke auf Kevin WarshBitcoin erholt sich leicht, doch die Stimmung am Krypto-Markt bleibt extrem schwach. Inflation, ETF-Abflüsse und Makro-Druck belasten weiter. von Johannes Dexl 11.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs54. 09 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Die ersten Aussagen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh sind auch für Bitcoin von großer Bedeutung Bitcoin steigt am Donnerstag auf rund 62. In den vergangenen 24 Stunden legt BTC damit um rund zwei Prozent zu.
Marktdynamik
Auch Ethereum erholt sich leicht und gewinnt rund zwei Prozent auf 1. Solana steigt um rund zwei Prozent auf 65 US-Dollar, XRP legt um rund ein Prozent auf 1,10 US-Dollar zu. Besonders stark zeigen sich Monero und Morpho mit einem Plus von jeweils rund zehn Prozent.
Venice verliert unter den größeren Kryptowerten am deutlichsten und gibt um rund sieben Prozent nach. Daten von Checkonchain zeigen, dass Bitcoin damit nahe an seinen 200-Wochen-Durchschnitt gefallen ist. Diese grobe Vier-Jahres-Trendlinie gilt vielen langfristigen Anlegern als wichtiger Orientierungspunkt.
Dem Modell zufolge liegt Bitcoin im untersten Zehntel seiner historischen Bewertungsspanne. Eine solche Zone trat bislang nur in den tiefsten Phasen früherer Bärenmärkte auf. Stimmung bleibt extrem schwach Die Stimmung am Krypto-Markt ist dabei entsprechend mau.
Auswirkungen auf die Märkte
Der Crypto Fear and Greed Index, ein Stimmungsmaß auf Basis von Volatilität, Social-Media-Beiträgen und Marktvolumen, steht bei 9 und damit tief im Bereich extremer Angst. In der vergangenen Woche lag er noch bei 11, vor einem Monat bei 48. Solche Werte tauchen meist dann auf, wenn preissensible Verkäufer den Großteil ihrer Verkäufe bereits hinter sich haben.
Checkonchain warnt dennoch, dass Böden ein Prozess sind. Erst kommt die Kapitulation, danach folgen oft Monate der Seitwärtsbewegung, die jene zermürben, die geblieben sind. Inflation dämpft Hoffnungen Die neuesten Inflationsdaten zerschießen derweil die Hoffnung auf eine schnelle Erholung.
Die US-Verbraucherpreise stiegen im Mai gegenüber April um 0,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent. Das war der stärkste jährliche Anstieg seit Anfang 2023. Grund dafür waren unter anderem höhere Energiekosten infolge des Iran-Kriegs.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




