
Bitcoin stürzt nach Fed-Wechsel ab – jetzt wächst die Angst
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Investment Märkte Bitcoin fällt: Macht die Fed jetzt alles kaputt? Marktupdate Bitcoin stürzt nach Fed-Wechsel ab – jetzt wächst die AngstDer neue Fed-Chef Kevin Warsh galt lange als Hoffnungsträger für den Krypto-Markt. Doch steigende Anleiherenditen und neue Zinssorgen setzen Bitcoin massiv unter Druck.
von Dominic Döllel 26. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs66. 59 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance und Shutterstock I Fotomontage | Was plant Kevin Warsh für die Zinsen und Bitcoin?
Marktdynamik
Die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik in den USA hat einen Dämpfer erhalten. Bitcoin ist am Samstag auf 74. 190 US-Dollar gefallen, der tiefste Stand seit mehr als einem Monat.
Aktuell notiert die Krypto-Leitwährung wieder bei 76. Auch die Altcoins rund um Ethereum und Co. Neuer Fed-Chef Kevin Warsh vereidigt Auslöser ist ausgerechnet Kevin Warsh, der erst vor wenigen Tagen als neuer Vorsitzender der US-Notenbank vereidigt wurde.
In der Krypto-Szene galt der frühere Fed-Gouverneur lange als wirtschaftsfreundlich und offen gegenüber Bitcoin. An den Märkten dominiert inzwischen jedoch eine Sorge: höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum. Kevin Warsh was sworn in as the new chair of the Federal Reserve on Friday during a ceremony at the White House pic.
Auswirkungen auf die Märkte
com/Ko0QYwwTKi— Bloomberg TV (@BloombergTV) May 22, 2026 Besonders aufmerksam beobachten Anleger derzeit die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen. Diese stieg zuletzt auf 4,14 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Februar 2025. Die Entwicklung gilt als wichtiger Indikator für die Zinserwartungen der Märkte.
Dass die Rendite inzwischen über der aktuellen Zielspanne der Federal Funds Rate liegt, deutet auf eine restriktivere Geldpolitik hin. Zinserhöhung problematisch für Bitcoin Auch die Terminmärkte spiegeln diese Einschätzung wider. Daten der CME Group zeigen, dass Händler inzwischen kaum noch mit Zinssenkungen im kommenden Jahr rechnen.
Stattdessen steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember 2026 auf 25 Basispunkte. Für Bitcoin ist das ein problematisches Umfeld. Die Kryptowährung profitierte in den vergangenen Jahren häufig von niedrigen Zinsen, hoher Liquidität und einem schwächeren US-Dollar.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




