
Blumes Interne Mitteilung: „Der Zukunftsplan funktioniert nur als Gesamtkonzept“
Blumes Interne Mitteilung : „Der Zukunftsplan funktioniert nur als Gesamtkonzept“ Von Christian Müßgens 13.07.2026, 11:04Lesezeit: 3 Min. Vorstandschef unter Druck: Oliver Blume will sein Sparprogramm durchsetzen.dpaIn...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Blumes Interne Mitteilung : „Der Zukunftsplan funktioniert nur als Gesamtkonzept“ Von Christian Müßgens 13. 2026, 11:04Lesezeit: 3 Min. Vorstandschef unter Druck: Oliver Blume will sein Sparprogramm durchsetzen.
dpaIn einer internen Mitteilung nimmt VW-Chef Oliver Blume gegenüber der verunsicherten Belegschaft im Konzern Stellung – und bestätigt erstmals: Vier Werke sind gefährdet, bis zu 50. 000 weitere Stellen könnten wegfallen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach einer turbulenten Aufsichtsratssitzung in der vergangenen Woche bekräftigt der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume gegenüber der Belegschaft die Notwendigkeit weiterer Einsparungen.
Die Einzelheiten
„Europa steht wirtschaftlich und geopolitisch massiv unter Druck“, heißt es in einer als Interview gestalteten, ausführlichen Mitteilung des Konzernchefs an die Belegschaft, die jetzt im Intranet veröffentlicht wurde. „Deutschland als Exportnation ist besonders betroffen. Und in der Automobilindustrie zeigen sich die Herausforderungen wie unter einem Brennglas.
“ VW habe schon viel getan, um darauf zu reagieren und wolle jetzt „aus einer Position der Stärke in die nächste Phase der Transformation gehen“. So lässt sich Blume in der Mitteilung zitieren, die der F. Schon vor der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag war bekannt geworden, dass VW erhebliche Einschnitte plant.
In der Mitteilung bestätigt Blume nun erstmals betriebsöffentlich den konkreten Umfang möglicher Einschnitte, darunter auch die von der Schließung bedrohten Standorte. „Die Wahrheit ist auch, dass wir heute für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm in den 30er-Jahren noch keine wettbewerbsgerechte Belegung bestätigen können“, sagt Blume laut dem Eintrag im Intranet. Er wiederholt dann seine schon länger bekannte Position, wonach „intelligente Lösungen“ besser seien, als ein Werk zu schließen.
Was Experten sagen
Zu solchen Lösungen zählt VW beispielsweise Partnerschaften mit der Rüstungsindustrie, über die gerade verhandelt wird, oder eine Produktion neuer Modelle aus den chinesischen Partnerschaften des Konzerns. Nachteil „von rund 20 Prozent“ zu „vergleichbaren Unternehmen“Blume erklärt auch, wie sich der geplante weitere Stellenabbau errechnen könnte. Schon die bisherigen Vereinbarungen in den Marken VW, Audi, Porsche und der Softwaresparte Cariad führten zu einem sozialverträglichen Abbau von 50.
000 Stellen in Deutschland, rechnet er vor. Nun gehe es darum, die Gemeinkosten zu verringern, also die Kosten für Verwaltung, Infrastruktur und Unterstützung des Kerngeschäfts an vielen verschiedenen Stellen. „Hier haben wir uns am Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen orientiert und haben heute dazu einen Nachteil von rund 20 Prozent.
Da die Hälfte der Gemeinkosten aus den Personalkosten resultiert, würde eine theoretische Ableitung ohne Veränderung der Arbeitskosten rund 50. 000 Stellen weltweit ergeben. “Zusammengenommen kann sich dadurch je nach Lesart eine Zahl von 100.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





