
Boris Palmer soll Berater für Bürokratieabbau in Baden-Württemberg werden
Grün-schwarze Landesregierung Boris Palmer soll Berater für Bürokratieabbau in Baden-Württemberg werden Im Wahlkampf in Baden-Württemberg trat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer mit Cem Özdemir auf, ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Grün-schwarze Landesregierung Boris Palmer soll Berater für Bürokratieabbau in Baden-Württemberg werden Im Wahlkampf in Baden-Württemberg trat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer mit Cem Özdemir auf, ein Ministeramt in Stuttgart lehnte Palmer aber ab. Jetzt wird er doch für die Landesregierung tätig. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer Foto: Markus Ulmer / Ulmer II / IMAGO Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, soll die grün-schwarze Landesregierung von Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) beim Bürokratieabbau beraten. Der parteilose Politiker soll unabhängiger Rat für Staatsmodernisierung werden, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Regierungskreisen erfuhr.
Die Einzelheiten
Zuvor hatte der SWR berichtet. Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte Palmer einen Ministerposten in der grün-schwarzen Landesregierung unter Özdemir eher ausgeschlossen. Er wolle lieber Oberbürgermeister bleiben.
Das neue Amt soll Palmer nun laut SWR neben seiner Arbeit als Oberbürgermeister von Tübingen ausüben. Im Wahlkampf hatte Özdemir immer wieder die Nähe zu Palmer gesucht. Bei gemeinsamen Auftritten lobte Özdemir den inzwischen parteilosen Kommunalpolitiker häufig.
Dieser gehöre zu den erfolgreichsten Oberbürgermeistern in ganz Deutschland, sei durchsetzungsstark und führe sein Rathaus hocheffektiv und unbürokratisch. Palmer sei für ihn ein »sehr, sehr wichtiger Ratgeber«. Mehr zum Thema Provokateur Boris Palmer: »Ich bin Hardcore-Ökologe, Hardcore-Realo und klar für Recht und Ordnung.
Was Experten sagen
Die Kombination gibt es sonst nicht«Ein Interview von Christine Keck und Roland Nelles 11 Min Zur Merkliste hinzufügen 11 Min Zur Merkliste hinzufügen Grüner Ministerpräsident Cem Özdemir: »Ich habe ein krass privilegiertes Leben, meinen Wunschjob und kriege auch noch Geld dafür«Ein SPIEGEL-Gespräch von Christine Keck und Roland Nelles 11 Min Zur Merkliste hinzufügen 11 Min Zur Merkliste hinzufügen Nach Grünensieg in Baden-Württemberg: Boris Palmer will kein Minister unter Cem Özdemir werden 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Palmer war zu Beginn seiner Karriere Landtagsabgeordneter und ist seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen. Er war bereits als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gehandelt worden, bevor bei den Grünen austrat. Nach rassistischen Entgleisungen und vielen Vorwürfen hatte er im Jahr 2023 die Partei verlassen.
Schon kurz nach Özdemirs Wahlsieg forderte die Grüne Jugend, Palmer dürfe keine Funktion in einer neuen Landesregierung erhalten. Palmers Haltungen seien mit den »Grundwerten unserer Partei unvereinbar«, heißt es aus der Nachwuchsorganisation. Özdemir und Palmer sind sich nicht nur politisch nahe, sondern auch privat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





