
Boris Palmer soll Bürokratie in Baden-Württemberg mit der Kettensäge stutzen
Neuer Job in Baden-Württemberg Boris Palmer soll die Bürokratie mit der Kettensäge stutzen Tübingens umstrittener Oberbürgermeister Boris Palmer soll die Landesregierung modernisieren. Cem Özdemir erhofft sich von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neuer Job in Baden-Württemberg Boris Palmer soll die Bürokratie mit der Kettensäge stutzen Tübingens umstrittener Oberbürgermeister Boris Palmer soll die Landesregierung modernisieren. Cem Özdemir erhofft sich von seinem Freund unkonventionelle Impulse für den Bürokratieabbau: »Es ist niemand vor ihm sicher. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Spitzenkandidat Cem Özdemir und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer unterhalten sich nach der Landtagswahl am 8. März 2026 Foto: Katharina Kausche / dpa Tübingens umstrittener Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) soll nach Willen von Ministerpräsident Cem Özdemir eine Kettensäge à la Javier Milei bekommen: In seiner neuen Rolle als unabhängiger Rat für Staatsmodernisierung soll Palmer in allen Ressorts der Landesregierung nach Möglichkeiten zum Bürokratieabbau suchen.
Die Einzelheiten
»Man könnte auch sagen, es ist niemand vor ihm sicher«, sagte Özdemir in Stuttgart. Palmer solle den Regierungsapparat Ministerium für Ministerium durchgehen, Reformbedarfe identifizieren und Reformvorschläge machen, erklärte Özdemir. Dass Palmer seine Aufgaben unkonventionell angehe und Dinge hinterfrage, sei ein Grund, warum er sich für den Tübinger OB entschieden habe.
Ein Ehrenamt für PalmerNach der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte Palmer einen Ministerposten in der grün-schwarzen Landesregierung unter Özdemir zunächst ausgeschlossen. Er wolle lieber Oberbürgermeister bleiben. Jetzt wird er doch in der neuen Landesregierung aktiv, allerdings nur ehrenamtlich: Den Bürokratieabbau soll Palmer neben seiner Arbeit als Oberbürgermeister ausüben – Geld bekommt er dafür nicht.
Nach Willen von Özdemir soll Palmer nicht nur Papiere produzieren, sondern ganz konkrete Vorschläge machen. Entscheiden werde am Ende zwar das Kabinett, so Özdemir. Aber: »Die Vorschläge wollen wir, wo immer wir selber zuständig sind und die Möglichkeit haben, auch entsprechend umsetzen.
Was Experten sagen
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Im Februar hat Palmer seinen Freund Özdemir noch im Tübinger Rathaus getraut, Anfang März wollten ihn Mitglieder der Grünen Jugend auf Özdemirs Wahlparty rausschmeißen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





