
Brauer trotzen der Krise: Der Bierweltmeister versteht die Deutschen nicht mehr
Brauer trotzen der Krise : Der Bierweltmeister versteht die Deutschen nicht mehr Von Andreas Mihm 07.07.2026, 17:48Lesezeit: 5 Min. Frisch gezapft schmeckt’s besser: Zapfanlage in einem tschechischen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Brauer trotzen der Krise : Der Bierweltmeister versteht die Deutschen nicht mehr Von Andreas Mihm 07. 2026, 17:48Lesezeit: 5 Min. Frisch gezapft schmeckt’s besser: Zapfanlage in einem tschechischen Bierausschank.
APAuch Tschechiens Bierbrauer stecken in einer Absatzkrise, aber manche haben ein Rezept gegen den Abwärtstrend. Deutschland dient als abschreckendes Beispiel. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ihre Fußballer sind bei der Weltmeisterschaft noch vor den Deutschen ausgeschieden, aber den Titel des Bierweltmeisters nimmt den Tschechen so schnell niemand.
Die Einzelheiten
Mit 121 Litern pro Kopf und Jahr liegen die Biertrinker in Böhmen und Mähren im internationalen Ranking ganz vorn, weit vor Österreichern und Deutschen, die im vergangenen Jahr 98 und 84 Liter Bier pro Kopf tranken. Dennoch ist Tomáš Slunečko, der Chef des tschechischen Brauerei- und Mälzereiverbands, nicht froh. Denn die Tschechen trinken immer weniger Bier.
Die Zahl der Kneipen sinkt, die Preise steigen. Niedriger als 2025 sei der Bierkonsum nur im Pandemiejahr 2021 ausgefallen, sagt Slunečko. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Die Zahl der Gaststätten schrumpft schnellDamals waren Kneipen wochenlang geschlossen. Viele haben sich davon nicht mehr erholt. Michal Voldřich, Verbandsvorsitzender der Mikrobrauereien, deren Zahl sich mit Zu- und Abgängen konstant über 500 hält, klagte im Frühjahr: „Das Gastgewerbe schrumpft viermal schneller als andere Wirtschaftszweige.
Was Experten sagen
“Jetzt schwächelt auch noch der Export tschechischer Biere. Dabei war das früher immer eine sichere Bank. Im vergangenen Jahr brach die Ausfuhr um 8,2 Prozent ein.
Knapp 30 Prozent der Produktion von zuletzt 20 Millionen Hektolitern ging ins Ausland. Auch Tschechiens Brauer bekommen die veränderten Trinkgewohnheiten auf der ganzen Welt zu spüren. Biermarkt in einer „Phase langfristig struktureller Stagnation“Die Ratingagentur Scope sieht die globale Brauindustrie „in einer Phase langfristig struktureller Stagnation“, was sich in jährlichen Absatzrückgängen von einem bis zwei Prozent ausdrückt.
Wachstum gebe es nur noch bei alkoholfreiem Bier und aromatisierten Varianten, sagt Slunečko vom tschechischen Brauerverband. Doch das gilt längst nicht für alle. Zum Beispiel nicht für Adam Matuška.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





