
Bruce Springsteen verteidigt kritischen Patriotismus
Konflikt mit Donald Trump Bruce Springsteen verteidigt kritischen Patriotismus Bruce Springsteen zählt zu den erbittertsten Kritikern von US-Präsident Donald Trump. Macht ihn das zu einem schlechten Patrioten? Der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Konflikt mit Donald Trump Bruce Springsteen verteidigt kritischen Patriotismus Bruce Springsteen zählt zu den erbittertsten Kritikern von US-Präsident Donald Trump. Macht ihn das zu einem schlechten Patrioten? Der 76-Jährige hat darauf eine klare Antwort.
12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rockstar Bruce Springsteen Foto: Victor Hilitski / EPA Rockstar Bruce Springsteen, 76, nennt US-Präsident Donald Trump einen Betrüger, protestiert gegen dessen Politik und setzt sich für Migranten in den USA ein.
Die Einzelheiten
Macht ihn das – dieser Kampf gegen das Staatsoberhaupt und dessen Politik – zu einem schlechten Patrioten? Das Gegenteil ist der Fall, findet Springsteen. »Ich glaube an kritischen Patriotismus«, sagt Springsteen nun in einem PBS-Film über ihn .
»Ich glaube, das ist die Definition eines Patrioten: dass man sein Land so sehr liebt, dass man bereit ist, es ungeschminkt zu betrachten, seine Fehler anzuerkennen, es zu ermutigen, ein besserer Ort zu werden, und daran zu glauben, dass man das Land, auf das man hofft, in seinem Herzen trägt. «Springsteen war im April unter anderem bei einer »No Kings«-Großdemonstration vor Zehntausenden Menschen aufgetreten. Dort sang er seinen Protestsong »Streets of Minneapolis« , den er nach den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Alex Pretti und Renée Good geschrieben hatte.
Pretti und Good waren am Rande von Protesten gegen Trumps Einwanderungspolitik von Einsatzkräften erschossen worden. In den USA löste das brutale Vorgehen Entsetzen und Empörung aus. In dem Song bezeichnet Springsteen die US-Einwanderungsbehörde ICE als »König Trumps Privatarmee«.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema 250 Jahre United States of America: Darf man die USA (vielleicht) doch noch lieben? Ein Essay von Philipp Oehmke Bruce Springsteen in Minneapolis: »Es ist wie ein Gottesdienst. Besser als ein Gottesdienst.
Besser als Sex« Aus Minneapolis berichtet Jonas Leppin Wut auf den Präsidenten: Springsteen auf Tour, das ist eine Kampfansage an Donald Trump Von Frank Hornig, New York US-Präsident Trump und das Weiße Haus kritisierten die Proteste und Springsteen persönlich. Eine Sprecherin bezeichnete die Veranstaltungen laut Medienberichten als Treffen einer kleinen, von linken Netzwerken unterstützten Gruppe ohne Rückhalt in der Bevölkerung. Trump nannte Springsteen einen schlechten und langweiligen Sänger, der aussehe »wie eine vertrocknete Pflaume«.
Springsteen sei ein »totaler Versager«, der Hass verbreite. Trump wünscht sich offensichtlich einen Patriotismus der Jasager. Springsteen macht da nicht mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





