
Brüssel droht: Facebook und Instagram sollen unendliches Scrollen beenden
Brüssel droht : Facebook und Instagram sollen unendliches Scrollen beenden Von Hendrik Kafsack 10.07.2026, 12:09Lesezeit: 3 Min. Große Gefahr für Minderjährige: Facebook, Tiktok und Instagram machen abhängig.dpaFacebook...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Brüssel droht : Facebook und Instagram sollen unendliches Scrollen beenden Von Hendrik Kafsack 10. 2026, 12:09Lesezeit: 3 Min. Große Gefahr für Minderjährige: Facebook, Tiktok und Instagram machen abhängig.
dpaFacebook und Instagram machen süchtig, sagt die EU-Kommission und ordnet weitgehende Änderungen an. Folgt im Herbst ein Verbot von sozialen Medien für Minderjährige? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Europäische Kommission fordert die beiden Plattformen Facebook und Instagram auf, ihr Angebot grundlegend zu ändern.
Die Einzelheiten
Konkret sollen die beiden zum Meta-Konzern gehörenden Plattformen das automatische Abspielen von Videos und das „unendliche Scrollen“ standardmäßig deaktivieren. Weiter nennt die EU-Kommission „effektive Bildschirmzeit-Pausen“ und die empfohlenen Inhalte weniger darauf auszurichten, dass sie die Nutzer online und bei der Stange halten. Ziel ist es, Facebook und Instagram weniger abhängig machend zu gestalten.
Dafür haben die Plattformen von Meta nach Ansicht der Kommission bisher zu wenig getan. Das gilt insbesondere für Jugendliche. Facebook und Instagram verstoßen damit gegen das EU-Digitalgesetz DSA.
Die Kommission hatte deshalb schon im Mai 2024 ein Verfahren gegen den Mutterkonzern Meta eingeleitet. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die – noch nicht endgültige – Entscheidung zu Facebook und Instagram ist nicht die erste aus Brüssel zu der von Onlineplattformen ausgehenden Suchtgefahr.
Was Experten sagen
Die Kommission hatte Anfang Februar ein ähnlich lautendes Urteil zu Tiktok gefällt. Sie setze damit als erster Akteur der Welt Maßstäbe gegen das süchtig machende Design von Onlineplattformen, hatte damals ein hochrangiger EU-Beamter betont. Dies geschah auch vor dem Hintergrund der anschwellenden Debatte über ein mögliches Verbot sozialer Medien für Jugendliche in der EU.
Entscheidung über Bann sozialer Medien im HerbstDie Verfahren gegen die drei Plattformen lassen sich als Auftakt für eine weitergehende Entscheidung lesen, die im Herbst ansteht: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dürfte Anfang September in ihrer alljährlichen Rede zur Lage der EU ein Verbot sozialer Medien für Jugendliche ankündigen. Davon zumindest gehen Insider in Brüssel fest aus. Am Montag will von der Leyen eine Stellungnahme dazu abgeben.
Dann legt eine Expertengruppe einen Bericht dazu vor. Schon vorgelegt hat die EU eine eigene App zu einer anonymen Altersüberprüfung. Eine knappe Mehrheit der 27 Mitgliedstaaten unterstützt ein solches Verbot.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





