
Bundeswehr: Rechnungshof warnt vor überhöhten Rüstungspreisen
Erhöhter Wehretat Rechnungshof warnt vor überhöhten Rüstungspreisen Die Bundeswehr rüstet auf. Doch Rüstungsunternehmen verlangten zu hohe Preise, kritisieren Bundestagsabgeordnete. Auch der Rechnungshof sieht die...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erhöhter Wehretat Rechnungshof warnt vor überhöhten Rüstungspreisen Die Bundeswehr rüstet auf. Doch Rüstungsunternehmen verlangten zu hohe Preise, kritisieren Bundestagsabgeordnete. Auch der Rechnungshof sieht die Entwicklung kritisch.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Verteidigungsminister Boris Pistorius in einem GTK Boxer Radpanzer Foto: Kay Nietfeld / dpa Deutschland hat seinen Verteidigungsetat erhöht, um mehr Geld in die Bundeswehr zu investieren.
Die Einzelheiten
Doch nutzen einige Rüstungsunternehmen das aus? Haushaltsexperten des Bundestages und der Bundesrechnungshof warnen nun vor überhöhten Preisen der Waffenindustrie. Es gebe in diesem Bereich eine starke Tendenz zu Preisaufschlägen, sagte der SPD-Berichterstatter für den Wehretat, Andreas Schwarz, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) .
»Es werden andere Preise aufgerufen, wenn der Auftraggeber Bundeswehr heißt«, erklärte er. Auch der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer kritisierte die Kosten im internationalen Vergleich teils als unangemessen hoch. Als Beispiel nannten beide Politiker Tankcontainer für die Truppe, bei denen nicht nachvollziehbar sei, wo die gravierenden Mehrkosten entstanden seien.
Wie das RND berichtet, hat sich deren Stückpreis innerhalb von vier Jahren von 142. 000 Euro auf rund 291. Die Haushaltspolitiker hätten deshalb eine Ausweitung der Bestellung fürs Erste blockiert.
Was Experten sagen
Eine Ursache für die Entwicklung sei fehlende Konkurrenz, sagte Schwarz. Dies müsse künftig strenger kartellrechtlich geprüft werden. Zudem sprachen sich Schwarz und Schäfer dafür aus, Start-ups und neue Akteure stärker bei der Beschaffung einzubinden, um der Bundeswehr Material zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen.
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Der Wehretat umfasst in diesem Jahr 108 Milliarden Euro.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





