
Carsten Linnemann: „Wir müssen aufpassen, dass sich Fronten nicht betonieren“
Carsten Linnemann : „Wir müssen aufpassen, dass sich Fronten nicht betonieren“ Von Ralph Bollmann, Berlin 16.05.2026, 10:08Lesezeit: 6 Min. Carsten Linnemann, 48, ist Generalsekretär der CDU und Fraktionsvize für Arbeit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Carsten Linnemann : „Wir müssen aufpassen, dass sich Fronten nicht betonieren“ Von Ralph Bollmann, Berlin 16. 2026, 10:08Lesezeit: 6 Min. Carsten Linnemann, 48, ist Generalsekretär der CDU und Fraktionsvize für Arbeit und Soziales im Bundestag.
Sophie KirchnerNach den Buhrufen für den Kanzler will CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann den Dialog mit den Gewerkschaften suchen. Die Regierung muss die Reformen besser erklären, findet er – wie einst Gerhard Schröder. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Linnemann, wie geht’s?
Die Einzelheiten
Die Lage ist nicht so toll im Moment, oder? Das ist sie nicht, und das hängt vor allem mit der fehlenden wirtschaftlichen Prosperität zusammen. In der Geschichte der Bundesrepublik hatten wir sechs große Rezessionen, aber alle waren kürzer.
Wir kommen seit 2019 nicht richtig vom Nullwachstum weg. Das hat Auswirkungen auf das Leben der Menschen, und das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit von Politik insgesamt. Die Frage bezog sich auf die Regierung und ihre Reformen.
Arg viel weitergekommen sind Sie zuletzt im Koalitionsausschuss nicht? Wir hatten uns vorgenommen, den Fahrplan für ein Gesamtpaket verbindlich festzuzurren. Und das ist gelungen.
Was Experten sagen
Von daher bin ich guten Mutes, dass wir einiges hinbekommen. Wenn Sie sagen, Sie haben den Reformprozess jetzt erst aufgesetzt, dann war das bisher nicht der Fall? Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
jetzt lesen Doch, natürlich. Wir sind in wesentlichen Punkten vorangekommen, zum Beispiel bei der Grundsicherung, bei der Unternehmenssteuer oder bei der illegalen Migration. Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und damit den Wohlstand in unserem Land zu erhalten.
Dazu müssen wir die Arbeitskosten in Schach halten. Kaum ein vergleichbares Land hat weltweit so hohe Arbeitskosten wie wir. Das liegt vor allem an den steigenden Beiträgen für Rente, Pflege und Gesundheit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





