
China-Schock 2.0: Die Angst vor dem chinesischen Drachen
China-Schock 2.0 : Die Angst vor dem chinesischen Drachen Von Patrick Welter 20.07.2026, 08:39Lesezeit: 8 Min. Bereit für die Ausfuhr: Container im Hafen von ShanghaidpaAlle reden vom China-Schock 2.0 und fürchten die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: 0 : Die Angst vor dem chinesischen Drachen Von Patrick Welter 20. 2026, 08:39Lesezeit: 8 Min. Bereit für die Ausfuhr: Container im Hafen von ShanghaidpaAlle reden vom China-Schock 2.
0 und fürchten die Konkurrenz aus Fernost. Doch Deutschland und Europa schlagen sich im verschärften globalen Wettbewerb bislang gar nicht so schlecht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Vor rund zehn Jahren fiel Jens Südekum eine ganz besondere Aufgabe zu.
Die Einzelheiten
Der Ökonom von der Universität Düsseldorf musste in amerikanischen Podcasts erklären, warum Deutschland vom China-Schock nicht betroffen sei. Für viele Amerikaner war das schwer zu verstehen. China galt damals zunehmend als die schädliche Kraft, die die Welt mit Waren überschwemmte und die dem amerikanischen verarbeitenden Gewerbe schweren Schaden zufügte.
Der Verlust an Industriearbeitsplätzen im „Rust Belt“, im Rostgürtel, dem Kernland der amerikanischen Stahl- und Eisenindustrie im Mittleren Westen, wurde weitgehend der chinesischen Konkurrenz in die Schuhe geschoben – ebenso wie der Verfall vieler städtischer Gemeinschaften, weil lokale Unternehmen unter dem Druck des Wettbewerbs zumachten. Nicht nur Donald Trump, auch führende Politiker der Demokraten argumentierten gegen China für fairen und gegen freien Handel, um Wählerstimmen zu sammeln. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Der scheinbar ewige Exportweltmeister Deutschland schien mit alldem wenig zu tun zu haben. Der zunehmende internationale Handel habe Deutschland insgesamt substanzielle Beschäftigungsgewinne gebracht, schrieben Südekum und zwei andere Forscher, nachdem sie im Jahr 2013 die Folgen des wirtschaftlichen Aufstiegs von China und Osteuropas auf den hiesigen Arbeitsmarkt untersucht hatten. Jens SüdekumJens Gyarmaty„Deutschland war damals die große Ausnahme“, sagt Südekum, der heute Berater von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist.
Was Experten sagen
Es habe ein paar Parallelen zur Entwicklung in den USA gegeben. Die Schuhindustrie in Deutschland, die Textilindustrie in der Pfalz, Hersteller von einfachen Elektroartikeln vor allem in Oberfranken, von Spielwaren, das sei alles durch die ausländische Konkurrenz vor allem aus China rasiert worden. „Die positiven Effekte des Handels aber waren wesentlich stärker als die negativen“, sagt Südekum.
Deutsche Unternehmen exportierten mehr nach Osteuropa und nach China; sie profitierten mit Investitionen auch von günstigen Standortbedingungen der Nachbarn im östlichen Europa. Südekum nennt den Maschinenbau, die hochentwickelte Elektroindustrie und die Automobilwirtschaft. Regionen wie Baden-Württemberg und Bayern, in denen diese Branchen stark waren, hätten in besonderem Maße von der Einbindung in die internationale Arbeitsteilung profitiert.
Heute ächzen gerade diese Branchen unter zunehmendem Konkurrenzdruck aus China.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




