
Chinesischer Menschenrechtler nach spektakulärer Flucht in Kanada
Regierungskritiker Dong Guangping Chinesischer Menschenrechtler nach spektakulärer Flucht in Sicherheit Es war ein langer Weg: Der chinesische Dissident Dong Guangping ist nach wochenlangem Warten von Südkorea nach...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Regierungskritiker Dong Guangping Chinesischer Menschenrechtler nach spektakulärer Flucht in Sicherheit Es war ein langer Weg: Der chinesische Dissident Dong Guangping ist nach wochenlangem Warten von Südkorea nach Kanada ausgereist. Er war mit einem Schlauchboot in China gestartet. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der chinesische Aktivist Dong Guangping: »Ich war bereits in einem schrecklichen Zustand. « Foto: Privat / Amnesty International / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der nach Südkorea geflohene chinesische Regierungskritiker Dong Guangping ist übereinstimmenden Berichten zufolge in sein Wunschland Kanada ausgereist. Wie Aktivisten in sozialen Netzwerken berichteten, erreichte der Menschenrechtler bereits am Freitag die kanadische Stadt Toronto per Flugzeug. Damit endete das jahrelange Unterfangen Dongs, China zu verlassen.
Seit 2015 hatte er mehrfach versucht, auszureisen, war aber immer wieder in sein Heimatland abgeschoben worden - zuletzt im Jahr 2022 aus Vietnam. Mehr zum Thema »Lehrer Li«: Dieser 33-Jährige ist Chinas effektivster Regimegegner Von Cornelius Dieckmann, Taipeh Druck aus Peking: Wie China gezielt Dissidenten einschüchtert Von Maria Christoph und Sophia Stahl Ende Mai hatte der Demokratieaktivist nach einer 30-stündigen Überfahrt in einem rund drei Meter langen motorisierten Schlauchboot Südkorea erreicht. Rund 400 Kilometer legte er mit dem Gefährt zurück, gestartet war er in der ostchinesischen Küstenstadt Weihai.
Was Experten sagen
Er wurde letztlich von örtlichen Fischern entdeckt, was ihm mutmaßlich das Leben rettete. Er habe befürchtet, an Erschöpfung zu sterben, sagte Dong, der laut eigenen Worten zuvor noch nie ein Schlauchboot gesteuert hatte, der »New York Times«. »Ich war bereits in einem schrecklichen Zustand.
« Ungewisse Tage in SüdkoreaIn Südkorea war zunächst ungewiss, wie es für den 68-Jährigen weitergehen soll. Einen Antrag auf Untersuchungshaft wegen illegaler Einreise hatte der örtliche Bezirksrichter abgewiesen, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete hatte. Dong kam laut eigenen Worten zunächst in ein Zentrum für Geflüchtete in Incheon, nahe der Hauptstadt Seoul, unter.
Er äußerte den Wunsch, Asyl in Kanada zu beantragen, wo seine Tochter und seine Ehefrau leben. Dong war Polizist in China, bis er 1999 am 10. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Demokratieproteste am Platz des Himmlischen Friedens in Peking eine öffentliche Petition unterschrieb.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




