
Commerzbank: UniCredit baut Anteile bei Commerzbank weiter aus
Übernahme rückt näher UniCredit baut Anteile bei Commerzbank weiter aus Nach einem Übernahmeangebot kontrollieren die Italiener nun 44 Prozent der Aktien. Optionen könnten die Anteile weiter vergrößern. Eine Mehrheit...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Übernahme rückt näher UniCredit baut Anteile bei Commerzbank weiter aus Nach einem Übernahmeangebot kontrollieren die Italiener nun 44 Prozent der Aktien. Optionen könnten die Anteile weiter vergrößern. Eine Mehrheit erscheint zunehmend realistisch.
32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Commerzbank-Logo: 44 Prozent in Händen der UniCredit Foto: Hannes P.
Die Einzelheiten
Albert / dpa Die UniCredit hat ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt. Das Übernahmeangebot der Italiener wurde bis Ablauf am 3. Juli für 17,6 Prozent der Commerzbank-Papiere angenommen.
Das teilte die Mailänder Großbank mit. Bereits vor der Offerte hielt UniCredit 26,77 Prozent. Insgesamt steigt ihr Anteil an der Commerzbank damit auf gut 44 Prozent.
Nach eigenen Angaben haben die Italiener über Kaufoptionen zusätzlich Zugriff auf mehr als drei Prozent der Commerzbank-Aktien. Zudem halten sie demnach weitere Finanzinstrumente und kämen so auf mehr als 47 Prozent. Die Unicredit kann nun an der Börse weitere Commerzbank-Aktien kaufen.
Was Experten sagen
Eine Mehrheit am deutschen Dax-Konzern rückt somit immer näher und wird wahrscheinlicher. Absetzung des Commerzbank-Managements? Die Italiener hatten zuletzt bereits mit einer Absetzung des Commerzbank-Managements auf der nächsten Hauptversammlung im Frühjahr 2027 gedroht, sollten sie genug Aktionäre hinter sich bringen.
Allerdings müssten für eine Übernahme nicht nur weitere Commerzbank-Aktionäre ihre Anteile verkaufen, sondern auch die Aufsichtsbehörden zustimmen. Dabei kommt es auf die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die Wettbewerbshüter der EU-Kommission an. Mehr zum Thema Zugespitzter Übernahmekampf: Bund lehnt UniCredit-Angebot für Commerzbank ab 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Vorwürfe gegen UniCredit: Im Kampf um die Commerzbank liegen die Nerven blankVon Tim Bartz, Frankfurt am Main 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen Commerzbank vor der Übernahme: Die vielleicht letzte Schlacht der heiligen BettinaAus Wiesbaden berichtet Tim Bartz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen meinung meinung Übernahmepläne: Die Commerzbank soll italienisch werden, na und?
Ein Kommentar von Tim Bartz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Die UniCredit war im September 2024 bei der Commerzbank eingestiegen. Anfang Mai dieses Jahres hat sie ein Übernahmeangebot vorgelegt. Sie bot 0,485 eigene Aktien je Commerzbank-Papier.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





