
Cyberkriminelle fordern nach Angriff auf Novo Nordisk 25 Millionen Dollar
Pharma-Daten Cyberkriminelle fordern nach Angriff auf Novo Nordisk 25 Millionen Dollar Der Pharmakonzern Novo Nordisk sieht sich Drohungen der Hackergruppe FulcrumSec ausgesetzt – sie will eroberte Daten veröffentlichen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Pharma-Daten Cyberkriminelle fordern nach Angriff auf Novo Nordisk 25 Millionen Dollar Der Pharmakonzern Novo Nordisk sieht sich Drohungen der Hackergruppe FulcrumSec ausgesetzt – sie will eroberte Daten veröffentlichen oder verkaufen. Das Unternehmen hatte die Zahlung des geforderten Lösegelds verweigert. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mitarbeiterin des Pharmakonzerns Novo Nordisk: »Halten den Betrieb unserer zentralen Systeme aufrecht« Foto: Robert Kluba / SZ Photo / picture alliance Cyberkriminelle haben nach eigenen Angaben mehr als ein Terabyte an Daten beim dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk erbeutet. Die Erpressergruppe FulcrumSec teilte mit, sie prüfe den Verkauf von Teilen der Daten, nachdem das Unternehmen eine Lösegeldzahlung von 25 Millionen Dollar verweigert habe.
Die Einzelheiten
»Wir nehmen diese Angelegenheit ernst und halten den Betrieb unserer zentralen Systeme aufrecht«, sagte ein Sprecher von Novo Nordisk. Man stehe zudem in Kontakt mit den zuständigen Behörden. Der Hersteller des bekannten Medikaments zur Gewichtsreduktion Wegovy und des Diabetesmittels Ozempic hatte bereits am 11.
Juni einen IT-Sicherheitsvorfall eingeräumt, bei dem Unbefugte Zugriff auf interne IT-Systeme erlangt hätten. Den Hackern zufolge waren sie mehr als zwei Monate lang in den Netzwerken des Konzerns aktiv. Zu den gestohlenen Daten gehörten Quellcodes, vertrauliche Informationen zu Arzneimitteln, Studienergebnisse sowie Details zu internen Modellen der Künstlichen Intelligenz (KI).
Kostenlose Veröffentlichung von Daten erwogenObwohl die Gruppe nun nach Käufern suche, ziehe sie nach eigenen Angaben eine kostenlose Veröffentlichung einem Verkauf vor. »Eine kostenlose Veröffentlichung schrecke andere Unternehmen wirksamer davon ab, Zahlungen zu verweigern«, sagte ein Vertreter von FulcrumSec. Bestimmte Informationen, darunter Daten von Tausenden Mitarbeitern, Ärzten und rund 11.
Was Experten sagen
500 Patienten, deren Namen durch Pseudonyme ersetzt wurden, wolle die Gruppe jedoch zurückhalten. Auch Daten zur Steuerung von Produktionsanlagen würden nicht veröffentlicht. Mehr zum Thema KI als Sicherheitslücke: Wie der Support-Chatbot von Meta Angreifern fremde Accounts öffnete Ausfall der deutschen Domainverwaltung: Das sind die vier unterschätzten Schwachstellen des Internets Von Torsten Kleinz Phishingversuche bei Signal-Messenger: Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politiker und Journalisten Einem Experten der Cybersicherheitsfirma Lab-1 zufolge seien die Fähigkeiten von FulcrumSec ernst zu nehmen; auch die Behauptungen der Gruppe wirkten glaubwürdig.
FulcrumSec trat im Oktober 2025 erstmals in Erscheinung. Die Echtheit der Daten konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





