
DAK-Auswertung: Krankheitsausfälle in Deutschland leicht rückläufig
DAK-Auswertung Krankheitsausfälle leicht gesunken Noch im Vorjahr machte eine Erkältungswelle vielen Beschäftigen zu schaffen. In diesem Jahr war der Winter milder, die Folge: Es meldeten sich weniger Menschen krank....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. DAK-Auswertung Krankheitsausfälle leicht gesunken Noch im Vorjahr machte eine Erkältungswelle vielen Beschäftigen zu schaffen. In diesem Jahr war der Winter milder, die Folge: Es meldeten sich weniger Menschen krank. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auf einem Tisch Foto: Jens Büttner / dpa Krankheitsausfälle im Job sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit in der ersten Hälfte dieses Jahres leicht zurückgegangen. Im Schnitt waren Erwerbstätige 9,6 Tage arbeitsunfähig geschrieben, teilte die Kasse mit.
Die Einzelheiten
Im ersten Halbjahr 2025 waren es 9,9 Tage gewesen. Die häufigste Ursache für Fehlzeiten waren demnach nun psychische Erkrankungen, während es bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen eine deutliche Abnahme gab. »Der leichte Rückgang beim Krankenstand ist erfreulich«, sagte Kassenchef Andreas Storm.
Die Analyse zeige, wie schnell sich Fehlzeiten durch das reale Krankheitsgeschehen nach oben oder unten entwickeln könnten. »Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen. «Psychische Erkrankungen häufigste UrsacheDer Krankenstand sank der DAK-Auswertung zufolge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 von 5,4 Prozent auf 5,3 Prozent.
An jedem Tag von Januar bis Ende Juni waren also im Schnitt 53 von 1. 000 Beschäftigten krankgeschrieben. Für die Analyse wertete das Berliner Iges-Institut den Angaben zufolge Daten von rund 2,2 Millionen Erwerbstätigen aus, die bei der Kasse versichert sind.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Reform der Krankenversicherung: Hausärzte appellieren an Bundesrat: »Irrsinn stoppen« 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen »Symbolpolitik«, »Selbstüberschätzung«, »kein großer Wurf«: So rechnet eine Unternehmerin mit dem Reformpaket von Friedrich Merz abVon Kathrin Werner 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen Kritik von Opposition und Verbänden: »Vernünftige« Umsetzung der Krankschreibungspflicht – Merz und Klingbeil verteidigen Reformpaket 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen wie Depressionen mit 184 Fehltagen je 100 Versicherten. Bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Grippe, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Damals waren die Fehltage wegen einer Erkältungswelle im Januar und Februar deutlich hochgegangen.
DAK-Vorstandschef Storm sagte mit Blick auf Langzeiterkrankungen, er begrüße die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gestartete Offensive für mehr Vorbeugung auch für die Arbeitswelt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




