
DB-Chaos: Ein Zug kommt erst mit sechs Tagen Verspätung an
DB-Chaos : Ein Zug kommt erst mit sechs Tagen Verspätung an Von Thiemo Heeg 08.07.2026, 17:21Lesezeit: 4 Min. Gut informiert? Dieses Gefühl haben Bahnkunden bislang eher selten.dpaDie Bahn sorgt nicht nur mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. DB-Chaos : Ein Zug kommt erst mit sechs Tagen Verspätung an Von Thiemo Heeg 08. 2026, 17:21Lesezeit: 4 Min. Dieses Gefühl haben Bahnkunden bislang eher selten.
dpaDie Bahn sorgt nicht nur mit Verspätungen für Frustration, sondern auch mit ihrer Kommunikation. Die soll sich bald ändern. Wie viel noch zu tun bleibt, zeigen haarsträubende Beispiele aus dem Güterverkehr.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Regelmäßige Bahnfahrer kennen den Ärger nur allzu gut: Ihnen machen nicht nur die ständigen Zugverspätungen das Leben schwer, sondern auch die mangelhafte Information darüber. Die hochgelobte Navigator-App der DB weist Züge häufig als pünktlich aus, wenn Kunden längst im Wartemodus stecken, informiert zu spät über Gleisänderungen und gibt erst im letzten Moment Zugausfälle bekannt. Das alles soll bald besser werden.
„Wir investieren 50 Millionen Euro zusätzlich in moderne IT und künstliche Intelligenz“, sagte Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB), am Mittwoch anlässlich der Vorstellung eines Programms für eine bessere Kundenkommunikation. Das Geld soll bis Ende 2027 fließen. Damit mache man die Kundeninformation verlässlicher, schneller und besser.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Bisher ließen die Informationen für Reisende bei Verspätungen oder Zugausfällen oft zu wünschen übrig“, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). „Ich begrüße sehr, dass sich das jetzt ändern soll.
Was Experten sagen
“ Nahezu in Echtzeit und einheitlich würden Reisende künftig über das Geschehen auf den Gleisen informiert, so lautet das Versprechen. Bahn-Assistentin Kiana spricht 100 SprachenGewährleisten soll das unter anderem eine neue virtuelle Assistentin namens Kiana. Über sie könnten eingeloggte Nutzer präzise und individuelle Auskünfte zu ihrer Reise abfragen – „schnell, rund um die Uhr und in über 100 Sprachen“.
Bis zum Ende des Jahres werde Kiana für alle Reisenden auf bahn. de und im DB Navigator verfügbar sein. Darüber hinaus will die DB ihre IT sowie die Prozesse in den Leitstellen modernisieren und dabei „voll auf Künstliche Intelligenz“ setzen.
Informationen zu Störungen würden schneller verarbeitet, aufbereitet und an die Kundenkanäle weitergegeben. Fahrgäste erhielten dadurch rascher als bisher verlässliche Hinweise zu Halteausfällen, Verspätungen oder Anschlussmöglichkeiten. Die Information über kurzfristige Gleiswechsel soll die Navigator-App demnächst deutlich schneller anzeigen, und zwar nach etwa zwei Sekunden anstatt wie bisher nach 60 Sekunden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





