
DB-Konkurrent Italo: Chance für eine bessere Bahn
DB-Konkurrent Italo : Chance für eine bessere Bahn Ein Kommentar von Thiemo Heeg 30.06.2026, 19:59Lesezeit: 2 Min. So leer ist es selten auf deutschen Gleisen.dpaDie Bundesnetzagentur öffnet für den DB-Wettbewerber...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. DB-Konkurrent Italo : Chance für eine bessere Bahn Ein Kommentar von Thiemo Heeg 30. 2026, 19:59Lesezeit: 2 Min. So leer ist es selten auf deutschen Gleisen.
dpaDie Bundesnetzagentur öffnet für den DB-Wettbewerber Italo die Tür in Deutschland. Das ist eine gute Nachricht für Bahnkunden – auch wenn noch Fragezeichen bleiben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wenn die Italiener kommen – wird dann alles besser für die leidgeprüfte Zugkundschaft hierzulande?
Die Einzelheiten
Nach einer Katastrophenwoche für die Deutsche Bahn, unter anderem mit einem Komplettausfall des gesamten Schienenverkehrs, ist man geneigt zu sagen: Natürlich, es kann nur besser werden. Noch dazu, wenn ein Anbieter wie Italo – wie angekündigt – einige Milliarden mitbringen will nach Deutschland, um als Konkurrent im Fernverkehr sich als die bessere deutsche Bahn zu präsentieren. Nun öffnet die Bundesnetzagentur dem Angreifer aus Rom die Tür mehr als nur einen Spaltbreit.
Mit einem Maßnahmenpaket, das noch unter Vorbehalten steht, aber letztlich so umgesetzt werden dürfte, kommt sie Italo und seinen Forderungen weit entgegen. Italo fährt künftig mit einiger Wahrscheinlichkeit seine eigenen Züge in Deutschland. Und die Dominanz des Platzhirschs Deutsche Bahn im Fernverkehr – hier liegt der Marktanteil je nach Schätzung zwischen 93 und 96 Prozent – bröckelt ein weiteres Mal, nachdem schon Flixtrain beständig und nachhaltig daran rüttelt.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Den Drohungen der Deutschen Bahn widerstandenWie aber fällt das Fazit für die Passagiere aus, was haben sie letztlich davon? Das wird man erst sagen können, wenn die Italiener tatsächlich gestartet sind.
Was Experten sagen
2028 wollen sie mit Gleis-Rennstrecken und Verbindungen zwischen München, Berlin und dem Ruhrgebiet loslegen. Sie versprechen nagelneue Züge aus dem Hause Siemens, drei Zugklassen und besseren Service. Gleichzeitig weiß jeder Zugfahrer hierzulande, dass auch Italo auf einem noch über Jahre desolaten Schienennetz keine schnellen Wunder vollbringen kann.
Aber kein Zweifel: Wettbewerb wirkt. Das demonstrierte schon Flixtrain mit seinem Markteintritt im Fernverkehr. Schon auf den vergleichsweise kleinen Wettbewerber mit seinem gegenüber dem ICE zwar qualitativ schlechteren Angebot, dafür aber niedrigeren Preisen, reagierte die DB immer wieder mit Tarifsonderangeboten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





