
„Deep-Precision-Strikes“: Berlin und Paris sprechen über weitreichende Raketen
„Deep-Precision-Strikes“ : Berlin und Paris sprechen über weitreichende Raketen Von Niklas Záboji 14.07.2026, 08:28Lesezeit: 5 Min. Das Konzept für den Marschflugkörper LCM und die Deluge-Drohne wurde im Juni auf dem...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: „Deep-Precision-Strikes“ : Berlin und Paris sprechen über weitreichende Raketen Von Niklas Záboji 14. 2026, 08:28Lesezeit: 5 Min. Das Konzept für den Marschflugkörper LCM und die Deluge-Drohne wurde im Juni auf dem Eurosatory-Messestand von MBDA ausgestellt.
Laurent Grandguillot/ LaifDeutschland und Frankreich bemühen sich um gemeinsame neue Projekte in der Rüstung – auch in einer bislang nur von Nuklearmächten beherrschten Technik. Zwei europäische Konzerne bringen sich in Stellung. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfflugzeug bemühen sich Berlin und Paris um neue Gemeinsamkeiten in der Rüstungskooperation.
Die Einzelheiten
Dazu finden seit Wochen hochrangige Gespräche statt. Ziel ist es, beim deutsch-französischen Ministerrat eine Liste gemeinsamer Projekte vorzulegen, darunter auch neue Vorhaben. Das Regierungstreffen findet diese Woche Freitag auf Schloss Augustusburg in Brühl bei Köln statt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron wollen schon am Donnerstagabend zusammenkommen, ehe unter ihrer Leitung am Freitagmorgen auf dem Fliegerhorst Nörvenich eine Sitzung des Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats geplant ist. Anschließend soll bis zum Nachmittag der Ministerrat tagen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bezeichnete Ende Juni in der F.
die Entwicklung eines Frühwarnsystems gegen weitreichende Raketen als ein Beispiel für ein gemeinsames Projekt. Aber auch weitreichende Raketen selbst gelten als vielversprechendes Kooperationsfeld. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Hersteller bringen sich in StellungSogenannte Deep-Precision-Strike-Fähigkeiten ermöglichen es, militärische Ziele weit im gegnerischen Hinterland zu zerstören. Das kann sowohl mit Marschflugkörpern als auch mit ballistischen Raketen erfolgen. Deutschland fehlen diese Fähigkeiten bislang weitgehend, während Frankreich hier über viel Know-how verfügt.
Das spricht für ein Zusammenrücken – ungeachtet der Tatsache, dass Deutschland nun amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper kauft. „Wir werden gleichzeitig daran arbeiten, eigene europäische Systeme zu entwickeln und in Europa zu stationieren“, betonte Merz vergangene Woche in seiner Regierungserklärung. Auf Industrieseite steht man bereit.
Das gilt allen voran für MBDA, Europas größten Hersteller von Luftverteidigungs- und Lenkflugkörpersystemen, in Deutschland bekannt für den Marschflugkörper Taurus. Der Konzern hat mit dem Missile de Croisière Naval (MdCN) das derzeit einzige Produkt in Europa für Deep-Precision-Strike-Operationen im Sortiment, das leistungsmäßig mit Tomahawks vergleichbar ist. Eingesetzt wird dieser Marinemarschflugkörper auf französischen Kriegsschiffen und U-Booten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





