
Demokratische Republik Kongo: Mehr als 300 Tote durch Ebola bestätigt
Epidemie im Osten des Landes Mehr als 300 Tote durch Ebola im Kongo bestätigt Die Krankenhausbetten sind nahezu alle voll – und noch immer ist die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo nicht unter...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Epidemie im Osten des Landes Mehr als 300 Tote durch Ebola im Kongo bestätigt Die Krankenhausbetten sind nahezu alle voll – und noch immer ist die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo nicht unter Kontrolle. Ein Aspekt des aktuellen Ausbruchs macht den Experten besondere Sorgen. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kampf gegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo (am 18. Juni) Foto: Gradel Muyisa Mumbere / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 304 angestiegen. Aktuell seien in dem zentralafrikanischen Land 1155 Fälle bestätigt, teilte das Kommunikationsministerium in Kinshasa am späten Abend mit. Die Epidemie in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu sei noch nicht gestoppt.
Besonders betroffen ist demnach Ituri im Nordosten des Kongo. Obwohl der Gipfel des Ausbruchs noch nicht erreicht sei, seien bereits 95 Prozent der Bettenkapazitäten ausgeschöpft, erklärte Jean Kaseya, Generaldirektor der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC. »Wir müssen Behandlungszentren bauen und Bettenkapazitäten erhöhen«, so Kaseya weiter.
Was Experten sagen
Für die angemessene Reaktion auf den Ausbruch seien Finanzmittel von 1,4 Milliarden US-Dollar nötig, fast das Dreifache der bisher veranschlagten Kosten. Der schnelle Anstieg der Fälle bereitet den Experten Sorgen. In keiner der vorangegangenen Ebola-Epidemien auf dem Kontinent war die Zahl der bestätigten Fälle in den ersten fünf Wochen so hoch gewesen wie in der aktuellen Epidemie.
Das meldete die Weltgesundheitsorganisation WHO zuletzt. Prophylaxemittel wird erprobtEbolafieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. In der kommenden Woche sollen allerdings klinische Studien für Medikamente beginnen. Das antivirale Medikament Remdesivir von Herstellern aus den USA und Ägypten, das in der kommenden Woche erprobt werden soll, ist nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC bereits im Kongo eingetroffen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





