
Deutsche Bahn: Evelyn Palla will bei Stuttgart 21 reinen Tisch machen
Flop beim Großprojekt Bahn-Chefin Palla will bei Stuttgart 21 reinen Tisch machen Es wird immer länger und immer teurer gebaut: Bahn-Chefin Evelyn Palla nennt vier Hauptgründe für die Probleme bei Stuttgart 21. Und sie...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Flop beim Großprojekt Bahn-Chefin Palla will bei Stuttgart 21 reinen Tisch machen Es wird immer länger und immer teurer gebaut: Bahn-Chefin Evelyn Palla nennt vier Hauptgründe für die Probleme bei Stuttgart 21. Und sie verspricht: »Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bahn-Chefin Palla Foto: Thilo Schmuelgen / Die Inbetriebnahme verzögert sich bis 2031, die Kosten steigen um weitere drei Milliarden Euro auf insgesamt etwa 14,5 Milliarden Euro: Das Großprojekt Stuttgart 21 ist für die Deutsche Bahn schon lange ein Flop. Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla hat nun gemeinsam mit dem baden-württembergischen Regierungschef Cem Özdemir (Grüne) und dem Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) einen Konzernbericht zur Entwicklung bei Stuttgart 21 vorgestellt.
Die Einzelheiten
Dabei fand sie offene Worte für die Fehlleistungen. »Transparenz ist manchmal schmerzhaft, Aufklärung kann manchmal frustrierend sein. Wir machen reinen Tisch und sagen, was ist«, erklärte Palla.
Der Bericht soll als »Geschäftsgeheimnis« allerdings nicht veröffentlicht werden. Die Untersuchung habe »erhebliche Projektversäumnisse festgestellt und offengelegt«, sagte Palla. »Der Bericht zeigt gravierende Defizite in Planung, in Steuerung und auch im Risikomanagement.
« Was sind die Probleme bei Stuttgart 21? Es gebe dem Revisionsbericht zufolge vier Hauptursachen für die Probleme bei Stuttgart 21, so Palla:Die Digitalisierung sei deutlich anspruchsvoller als ursprünglich absehbar gewesen sei,Planungsprozesse hätten nicht richtig funktioniert,ein Technikgebäude von 2013 sei nicht mehr zeitgemäß,und es sei zu spät auf Normänderungen der Stromversorgung reagiert worden. Bild vergrößern Bauarbeiten am zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof Foto: Christoph Schmidt / dpa Nun versprach die Bahn-Chefin: »Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben.
Was Experten sagen
« Die Bahn werde sich bei Stuttgart 21 neu aufstellen. »Das klare Ziel ist dabei, die komplexen Prozesse verlässlich und zukunftsfähig zu steuern. Wesentlich ist dafür, dass Ehrlichkeit und Realismus einkehren.
«Das Ziel bleibt laut Palla dasselbe: »Wir wollen und werden in Stuttgart den modernsten Bahnknoten Europas realisieren«, sagte sie. Die Menschen in Stuttgart würden dann sehr stolz auf den Bahnhof sein. Ministerpräsident Özdemir: »Kaum zu erklären«Ministerpräsident Özdemir äußerte sich ebenfalls kritisch: »Ich glaube, alle miteinander stehen wir davor, dass es kaum zu erklären ist, dass wir mittlerweile die neunte Verschiebung um weitere fünf Jahre haben«, sagte er.
Palla dankte er für ihre Offenheit: »Es geht nur mit maximaler Transparenz«. Wichtig sei, dass grundsätzlich an der vollständigen Fertigstellung des Projekts festgehalten werde, sagte der Grüne weiter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



