
Deutsche Bahn: Güterbahnverband fordert Aufklärung nach Funkstörung
Störung des digitalen Bahnfunks Bundesweiter Zugausfall – massive Kritik am Krisenmanagement der Bahn Es gibt noch Verspätungen, aber immerhin rollen nach dem Ausfall bei der Bahn wieder Züge. Reisende berichten von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Störung des digitalen Bahnfunks Bundesweiter Zugausfall – massive Kritik am Krisenmanagement der Bahn Es gibt noch Verspätungen, aber immerhin rollen nach dem Ausfall bei der Bahn wieder Züge. Reisende berichten von teils chaotischen Zuständen in der Nacht. »Das macht mich fassungslos«, sagt ein Minister.
05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Reisende am Bahnhof in Frankfurt am Main Foto: 5VISION.
Die Einzelheiten
NEWS / IMAGO Seit dem frühen Morgen läuft der Bahnverkehr Schritt für Schritt wieder an. Teils gibt es aber im Berufsverkehr noch Verspätungen oder Ausfälle. Bahn-Konkurrenten und auch Politiker verlangen nun Transparenz, wie es zu der Unterbrechung kommen konnte.
Am späten Dienstagabend hatte eine deutschlandweite Störung bei der Deutschen Bahn (DB) für rund zwei Stunden den Zugverkehr in ganz Deutschland lahmgelegt. Der Grund war laut Bahn eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R. Die Sicherheitsbehörden gehen nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) nicht von Sabotage aus.
Als Ursache werde ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn vermutet. Der Verband der privaten Güterbahnen fordert eine genaue Aufarbeitung. Die Ursache für den Ausfall dürfe »nicht allein durch eine ›Selbstauskunft‹ der DB InfraGo als Betreiberin beantwortet werden«, sagte Verbandsgeschäftsführer Peter Westenberger der dpa.
Was Experten sagen
Es brauche eine bessere Überwachung und Steuerung des Schieneninfrastrukturbetriebs. Der Verband fordert dazu seit Langem die Gründung eines Bundesamts für Schieneninfrastruktur. Die privaten Güterbahnen, also die Konkurrenten von DB Cargo, waren ebenfalls von der Störung betroffen.
»Da der Güterverkehr zu einem erheblichen Teil in den Nachtstunden unterwegs ist, sind die Beeinträchtigungen durch den Shutdown auch sehr hoch«, sagte Westenberger. Rund zwei Stunden nach Beginn der Störung fuhren gegen 0. 30 Uhr erste Züge wieder.
Bahnchefin Evelyn Palla sagte der »Bild«-Zeitung, dass ein Notfallsystem in Betrieb genommen worden sei. NRW-Verkehrsminister kritisiert »neuen Tiefpunkt« bei der BahnNordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) kritisierte die Bahn scharf. »Das macht mich fassungslos.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





