
Deutsches WM-Aus: Der Preis für die dümmste Erklärung geht an …
Deutsches WM-Aus : Der Preis für die dümmste Erklärung geht an … Ein Kommentar von Pirmin Clossé 02.07.2026, 15:25Lesezeit: 2 Min. Nur die Familien im Kopf? Die deutsche Nationalelf scheiterte – na klar, an den Treffen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Deutsches WM-Aus : Der Preis für die dümmste Erklärung geht an … Ein Kommentar von Pirmin Clossé 02. 2026, 15:25Lesezeit: 2 Min. Nur die Familien im Kopf?
Die deutsche Nationalelf scheiterte – na klar, an den Treffen mit der Familie. dpaRekordpreisträger Lothar Matthäus sieht schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann kommt Bob Hanning um die Ecke.
Die Einzelheiten
Julian Nagelsmann natürlich. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist schwer, in diesen Tagen der deutschen WM-Tristesse einen TV-Experten, früheren Nationalspieler oder auch einfach nur einen Fußballfan zu finden, der nicht genau weiß, woran es bei der Nationalelf gelegen hat. Darauf, dass Julian Nagelsmann schuld ist, können sich im Grunde alle einigen.
Darauf, warum er schuld ist, aber nicht. Denn eine „One-Love-Binde“ gibt es diesmal gar nicht. Der Preis für die dümmste Erklärung schien deshalb bereits an den Rekordpreisträger Lothar Matthäus vergeben („Frauen, Familien, alles war dabei.
(…) Es ist nie in den Medien erschienen, aber ich weiß, dass es ein Thema war. “) Knapp vor der „Bild“-Zeitung, die den früheren Fußballkommentator Marcel Reif auf die Frage antworten ließ, welche Rolle es gespielt hat, dass Nagelsmann und „seine Lena“ einmal gemeinsam mit dem Fahrrad zum Training gefahren sind. Wir müssen leider draußen bleiben: Frauen und Kinder sind für Bob Hanning bei großen Turnieren ein No-Go.
Was Experten sagen
dpaDoch da kam plötzlich Bob Hanning um die Ecke. Der Handball-Hanning? Er hat schließlich, wie er das in seinem Meinungsbeitrag für die „Welt“ schreibt, das Gefühl, dass schon auch er von „den wichtigsten Sportbotschaftern unseres Landes“ etwas erwarten darf.
Also darf er auch schimpfen: „FAMILIENTAGE? Während einer Fußball-WM? “ Da seien ihm „fast die Ohren abgefallen“, als er das gehört habe.
Auf die Idee, wenn die Spieler auf dem Platz etwas verbockt haben, mit dem Finger auf Frauen und Kinder auf der Tribüne zu zeigen, muss man erst mal kommen. Andererseits: Tatjana Maria, die wie so viele Tennisspielerinnen und -spieler der Vergangenheit und Gegenwart (Roger Federer, Novak Djokovic, Serena Williams …) stets mit ihrer Familie zu großen Turnieren reist, ist ja in Wimbledon auch gerade ausgeschieden. Schluss mit „Family first“Hanning weiß schließlich, wovon er spricht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




