
Donald Trump: Resolution im US-Senat gegen eigenmächtige Iran-Einsätze
Gegenwind aus den eigenen Reihen Senat stimmt gegen Trumps eigenmächtige Iran-Kriegsführung Der US-Kongress will Trump beim Krieg gegen Iran Grenzen setzen. Derweil gehen die Auffassungen zwischen Washington und Teheran...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gegenwind aus den eigenen Reihen Senat stimmt gegen Trumps eigenmächtige Iran-Kriegsführung Der US-Kongress will Trump beim Krieg gegen Iran Grenzen setzen. Derweil gehen die Auffassungen zwischen Washington und Teheran weit auseinander. Und im Persischen Golf stecken mehr als tausend Schiffe fest.
07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kapitol in Washington, der Sitz des US-Kongresses Foto: Kent Nishimura / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der US-Senat hat mit Unterstützung von vier Republikanern eine Resolution verabschiedet, die Präsident Donald Trump anweist, den Krieg gegen Iran zu beenden oder eine ausdrückliche Genehmigung des Kongresses für weitere militärische Maßnahmen einzuholen. Ausgenommen seien Einsätze, die zur Verteidigung der USA oder eines Verbündeten gegen unmittelbar bevorstehende Angriffe erforderlich seien, heißt es in dem Beschluss. Die Kongresskammer votierte mit 50 zu 48 Stimmen dafür, im Repräsentantenhaus gab es bereits Anfang des Monats grünes Licht.
Die Resolution gilt vor allem als symbolisches Zeichen, das den wachsenden Widerstand im Kongress gegen den Irankrieg widerspiegelt. Keine unmittelbaren Folgen für US-Kurs gegenüber IranVier Republikaner stimmten gemeinsam mit fast allen Demokraten für die Vorlage. Mehrere Republikaner hatten zuvor Kritik am jüngst zwischen Washington und Teheran geschlossenen Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs geäußert.
Was Experten sagen
Sie bemängelten etwa vorgesehene Sanktionserleichterungen und milliardenschwere Hilfen für den Wiederaufbau Irans. Die Demokraten werfen Trump vor, den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses begonnen zu haben. Laut Verfassung habe allein das Parlament das Recht, einen Krieg zu erklären.
Gegner halten die Vorlage hingegen für rechtlich wirkungslos und argumentieren, die aktiven Kampfhandlungen seien seit der Waffenruhe ohnehin weitgehend beendet. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, erklärte, der Kongress habe sich gegen einen »kostspieligen, unnötigen und verheerenden Krieg« gestellt. Sein Parteikollege Gregory Meeks im Repräsentatenhaus, der die Resolution vorangetrieben hatte, sprach von einer klaren Botschaft an das Weiße Haus.
Der Krieg habe keines der zentralen US-Ziele erreicht und Iran eher gestärkt als geschwächt. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X. com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird.
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