
Dreame-Konzern aus China: Der Staub ist nicht genug
Dreame-Konzern aus China : Der Staub ist nicht genug Von Gustav Theile, Shanghai 30.06.2026, 07:53Lesezeit: 7 Min. Große Pläne: ein Konzeptauto des Staubsaugerroboterherstellers DreameAFPDreame ist für...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Dreame-Konzern aus China : Der Staub ist nicht genug Von Gustav Theile, Shanghai 30. 2026, 07:53Lesezeit: 7 Min. Große Pläne: ein Konzeptauto des Staubsaugerroboterherstellers DreameAFPDreame ist für Staubsaugerroboter bekannt – und wollte rasant expandieren: Elektroautos, Satelliten, Zahnbürsten.
Doch nun steckt der Konzern in Schwierigkeiten. Der Grund: das exzessive Social-Media-Verhalten des Gründers. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es sind Zahlen eines hyperaktiven Influencers.
Die Einzelheiten
409 Tiktok-Videos, 376 Videos auf seinem Wechat-Kanal, 291 Beiträge auf dem chinesischen Instagram-Äquivalent Red Note und 393 Beiträge auf Weibo, der chinesischen Antwort auf X – und das innerhalb von nur einer Woche im Mai. An drei Tagen im Mai war es im Durchschnitt alle 13 Minuten ein Video. So rechneten es diverse chinesische Medien vor.
Aber Yu Hao, der all diese Beiträge gepostet hat, ist eigentlich gar nicht Influencer. Yu ist Gründer und Chef des größten Herstellers von Staubsaugerrobotern der Welt, zumindest laut jüngsten Schätzungen des Marktforschungshauses IDC. 000 Mitarbeiter hören bei Dreame auf sein Wort.
Pünktlich zur Weltmeisterschaft wurde kein Geringerer als Fußballlegende Cristiano Ronaldo zum globalen Markenbotschafter. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Er will der reichste Mann der Welt werdenYu hat sich mit seinen Onlineauftritten in China den Spitznamen „verrückter Chef“ verdient.
Was Experten sagen
Er wurde bekannt für seine rund 15 Sekunden langen, offenbar spontanen Videos, die von halbwegs kohärenten Einschätzungen über die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft über kuriose Beiträge im Pyjama und Fotos von seiner Waage bis hin zu größenwahnsinnig anmutenden Vergleichen mit Elon Musk reichen. Der reichste Mann der Welt wolle er innerhalb von fünf Jahren werden, sagt er in einem seiner vielen Videos. Und das erste 100-Billionen-Dollar-Unternehmen in der Menschheitsgeschichte bauen.
(Das ist kein Übersetzungsfehler, er meinte tatsächlich Billionen, nicht Milliarden. ) Die Videos sind immer wieder viral gegangen und sorgen in der chinesischen Bevölkerung für Unterhaltung, Verwunderung und Gesprächsstoff. Für Yu ist es ein bemerkenswerter Verhaltens- und Imagewandel.
Bis vor Kurzem galt er, Absolvent der Luft- und Raumfahrt-Fakultät der elitären Tsinghua-Universität in Peking, noch als mustergültiger Gründer. Inzwischen bringt ihn sein eigenwilliges Auftreten in ernste Schwierigkeiten. Erst beschwerte sich der Chef des chinesischen Kamerakonzerns Insta-360 über die Omnipräsenz von Yu und schrieb, leicht chauvinistisch, dieser sei nicht mal eine schöne weibliche Chefin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



