
Ebola: Demokratische Republik Kongo meldet 80 Tote
Seltene Variante Demokratische Republik Kongo meldet 80 Tote nach Ebola-Ausbruch Die Zahl der Opfer eines neuen Ebola-Ausbruchs steigt. In Ostafrika grassiert eine besonders tödliche Virusvariante, gegen die noch keine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Seltene Variante Demokratische Republik Kongo meldet 80 Tote nach Ebola-Ausbruch Die Zahl der Opfer eines neuen Ebola-Ausbruchs steigt. In Ostafrika grassiert eine besonders tödliche Virusvariante, gegen die noch keine Medizin entwickelt wurde. Ärzte bereiten einen Großeinsatz vor.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mitarbeiterinnen eines Ebola-Behandlungszentrums in der Demokratischen Republik Kongo (Bild von 2018) Foto: JOHN WESSELS/ aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Nach einem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. 80 mutmaßlich mit der Bundibugyo-Variante des Virus infizierte Menschen seien gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Insgesamt gebe es fast 250 Verdachtsfälle.
Der Ebola-Ausbruch war am Freitag in der von bewaffneten Konflikten betroffenen Provinz Ituri gemeldet worden. Im benachbarten Uganda starb ebenfalls ein mit Ebola infizierter Mann, bei dem die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde. Es gebe »weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung« gegen den Bundibugyo-Stamm, erklärte der kongolesische Gesundheitsminister Samuel-Roger Kamba am Samstag.
Was Experten sagen
»Dieser Stamm weist eine sehr hohe Sterblichkeitsrate auf, die bis zu 50 Prozent betragen kann. « Ärzte ohne Grenzen vor GroßeinsatzDie Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen erklärte, sie bereite einen Großeinsatz in der Provinz Ituri vor. »Die Zahl der Fälle und Todesfälle, die wir in so kurzer Zeit beobachten, ist äußerst besorgniserregend«, erklärte die Leiterin des Nothilfeprogramms von Ärzte ohne Grenzen, Trish Newport.
»In Ituri haben viele Menschen bereits Schwierigkeiten, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Sie leben in ständiger Unsicherheit, weshalb schnelles Handeln entscheidend ist. « Ebola verläuft oftmals tödlich.
Bei den Epidemien der vergangenen Jahre waren zwischen 25 und 90 Prozent der Erkrankten an der Virusinfektion gestorben. Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





