
Einwanderungsreform: Großbritannien will Asylsuchende an Unterhaltskosten beteiligen
Einwanderungsreform : Großbritannien will Asylsuchende an Unterhaltskosten beteiligen 30.06.2026, 18:58Lesezeit: 2 Min. Großbritanniens Innenministerin Shabana Mahmood im Juni 2026 in LondonEPASobald Geflüchtete...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Einwanderungsreform : Großbritannien will Asylsuchende an Unterhaltskosten beteiligen 30. 2026, 18:58Lesezeit: 2 Min. Großbritanniens Innenministerin Shabana Mahmood im Juni 2026 in LondonEPASobald Geflüchtete Einkommen erhalten, sollen sie künftig Rückzahlungen an den Staat leisten.
Das Innenministerium begründet den Schritt mit „zu hohen Kosten“ für Steuerzahler. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Großbritannien will Asylbewerber künftig an den Kosten für ihren Unterhalt beteiligen. Die Regelung ist Teil einer Einwanderungsreform, die von der Labour-Regierung am Dienstag ins Parlament eingebracht wurde.
Die Einzelheiten
Sollten Asylsuchende eine Anerkennung bekommen und dann ein ausreichendes Einkommen erzielen, müssten sie den Regierungsplänen zufolge bis zu 10. 600 Euro) für Unterbringung und Unterhalt während ihres Asylverfahrens zurückzahlen. „Die Kosten für die Unterbringung von Asylbewerbern sind zu hoch für die britischen Steuerzahler“, teilte die britische Innenministerin Shabana Mahmood mit.
Ihrem Ministerium zufolge beliefen sich die Ausgaben für die Unterbringung und den Unterhalt von Asylbewerbern im vergangenen Jahr auf vier Milliarden Pfund (4,6 Milliarden Euro). -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die geplante Verschärfung des Asylgesetzes erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die rechtspopulistische Partei Reform UK in Umfragen vorne liegt.
Nach Regierungsangaben wurden die Asyl-Kosten schon um fast eine Milliarde Pfund gesenkt, indem Geflüchtete nicht mehr in Hotels, sondern etwa in ehemaligen Kasernen untergebracht wurden. „Es ist aber nur gerecht, wenn wir diejenigen, die über die Mittel verfügen, auffordern, sich zu beteiligen“, so Innenministerin Mahmood. Es sei das Recht von Asylbewerbern, Unterstützung zu bekommen, „aber es ist auch eine Verpflichtung.
“Beobachtungsstelle erwartet nur geringe EinnahmenDem Gesetz zufolge sollen die Rückzahlungen monatlich fällig werden, wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist und die Geflüchteten Einkommen über einer noch zu bestimmenden Grenze erwirtschaften. Bevor sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekommen, soll die Rückzahlung demnach erfolgt sein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





