
Elon Musk wollte mit OpenAI offenbar Mars-Besiedlung finanzieren - Aussage von Greg Brockman
Gerichtsaussage eines Zeugen Elon Musk wollte mit OpenAI offenbar Besiedlung des Mars finanzieren In dem spektakulären Prozess zwischen Elon Musk und seinem Rivalen OpenAI hat der Präsident des KI-Start-ups ausgesagt –...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gerichtsaussage eines Zeugen Elon Musk wollte mit OpenAI offenbar Besiedlung des Mars finanzieren In dem spektakulären Prozess zwischen Elon Musk und seinem Rivalen OpenAI hat der Präsident des KI-Start-ups ausgesagt – und von einem explosiven Treffen mit dem Techmilliardär berichtet. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Elon Musk (am 30. April im Aufzug des Gerichtsgebäudes im kalifornischen Oakland): Seine Marspläne hatte er Anfang des Jahres aufgeschoben Foto: Manuel Orbegozo / Sein Auftritt im Zeugenstand war mit Spannung erwartet worden: Der Präsident von OpenAI, Greg Brockman, erschien am Dienstag (Ortszeit) in Kalifornien vor Gericht, um im Prozess zwischen Elon Musk und dem Start-up für künstliche Intelligenz (KI) auszusagen. Dabei sagte Brockman unter anderem, Musk habe mit OpenAI die Besiedlung des Mars finanzieren wollen.
Die Einzelheiten
Bei einem Treffen im Jahr 2017 habe Musk die Führung von OpenAI beansprucht und argumentiert, er benötige 80 Milliarden Dollar für den Aufbau einer Stadt auf dem Mars, sagte Brockman (mehr zu den US-Träumen von Mars-Kolonien hier ). Als es bei dem Treffen zu Unstimmigkeiten über die Eigentümerstruktur gekommen sei, sei Musk wütend geworden. Er habe ein Gemälde an sich genommen, das ihm als Dankeschön überreicht werden sollte, und sei davongestürmt.
Bild vergrößern Greg Brockman im Gerichtsgebäude, im Hintergrund ist Sam Altman zu sehen (am vergangenen Donnerstag) Foto: Manuel Orbegozo / Musk hatte OpenAI im Jahr 2015 mitgegründet. Er verließ den Verwaltungsrat 2018 im Streit und stellte 2020 jegliche Unterstützung ein. In dem Prozess wirft er Firmenchef Sam Altman vor, ihn um 38 Millionen Dollar betrogen zu haben.
Das Unternehmen habe seine ursprünglichen gemeinnützigen Ziele aufgegeben, um sich selbst zu bereichern. Musk fordert deswegen in dem Verfahren auch 150 Milliarden Dollar Schadensersatz. Aus seiner Sicht sei aus dem Start-up inzwischen ein gewinnorientierter Betrieb geworden.
Was Experten sagen
Ziel seiner Klage ist auch die Absetzung von Altman und Brockman. OpenAI erklärte dagegen, Musk sei verbittert, weil er den Verwaltungsrat vor den großen Erfolgen des Unternehmens verlassen habe – die Vorstellung von ChatGPT 2022 entfachte den weltweiten KI-Hype (mehr dazu in dieser SPIEGEL-Titelstory ). Musk wolle nun die Kontrolle erlangen und sein eigenes KI-Unternehmen xAI stärken, heißt es von OpenAI.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





