
Emissionshandel: Schwieriger Klima-Spagat
Emissionshandel : Schwieriger Klima-Spagat Ein Kommentar von Hanna Decker 17.07.2026, 15:25Lesezeit: 2 Min. Die Unternehmen Dillinger Hütte und Saarstahl gelten als Vorreiter in Sachen Klimaschutz.dpaDie Vorschläge zur...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Emissionshandel : Schwieriger Klima-Spagat Ein Kommentar von Hanna Decker 17. 2026, 15:25Lesezeit: 2 Min. Die Unternehmen Dillinger Hütte und Saarstahl gelten als Vorreiter in Sachen Klimaschutz.
dpaDie Vorschläge zur Reform des Emissionshandels gehen in die richtige Richtung: Unternehmen erhalten mehr Luft zum Atmen, sollen aber nicht darauf spekulieren können, dass die Politik das Instrument immer weiter abschwächt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit den Vorschlägen der EU-Kommission zur Reform des europäischen Emissionshandels beginnen die Verhandlungen zwischen Rat und Parlament über die Zukunft des wichtigsten europäischen Klimaschutzinstruments. Der Emissionshandel bepreist den CO₂-Ausstoß von Kraftwerken, Industrie sowie Schiffen und Flügen und hat dafür gesorgt, dass deren Emissionen seit dem Jahr 2005 kosteneffizient um 50 Prozent gesunken sind.
Die Einzelheiten
Es handelt sich also in der Tat um ein „phänomenales Werkzeug“, wie Klimakommissar Wopke Hoekstra das Instrument am Freitag bezeichnete. Doch gerade die deutsche energieintensive Industrie hat in den vergangenen Monaten nicht zu Unrecht immer wieder auf die enormen, mit der Transformation verbundenen Schwierigkeiten hingewiesen: Das Stromnetz ist nicht ausreichend ausgebaut, grüner Strom knapp und teuer und grüner Wasserstoff erst recht. Der Bau der Infrastruktur für Transport und Speicherung von CO₂ wird noch Jahre dauern.
Und der erst langsam anlaufende CO₂-Grenzausgleich schützt die heimische Industrie noch nicht zuverlässig vor Billigimporten aus Drittstaaten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Gefahr zusätzlicher BürokratieUnd so steht Brüssel vor dem schwierigen Spagat, einerseits das für Investitionen in die Dekarbonisierung so zentrale Preissignal nicht zu entkernen, andererseits aber der Industrie genügend Luft zum Atmen zu lassen, um ebenjene erfolgreich bewältigen zu können.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




