
EU-Verordnung: Hersteller tragen künftig Kosten für Altfahrzeuge
EU-Verordnung: Hersteller tragen künftig Kosten für Altfahrzeuge In kaputten Autos stecken noch viele wertvolle Bestandteile. Sie sollen weiter genutzt werden – und weniger Fahrzeuge einfach „verschwinden“. vorlesen...
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Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: EU-Verordnung: Hersteller tragen künftig Kosten für Altfahrzeuge In kaputten Autos stecken noch viele wertvolle Bestandteile. Sie sollen weiter genutzt werden – und weniger Fahrzeuge einfach „verschwinden“. vorlesen Druckansicht 31 Kommentare lesen An Projekten zu einer Kreislaufwirtschaft wird in der Autoindustrie schon gearbeitet - mit höchst unterschiedlichem Engagement.
Dabei geht es vor allem um ökonomische Fragen, weniger um ökologische. (Bild: BMW) 16:55 Uhr Lesezeit: 2 Min. Autos Von dpa Anzeige Neue Fahrzeuge sollen künftig so konstruiert sein, dass möglichst viele Teile leicht ausgebaut werden können.
Technische Details
Viele Bestandteile sollen wiederverwendet oder verwertet werden können. Eine breite Mehrheit von 437 Abgeordneten stimmte im EU-Parlament für die Verordnung, bei 112 Gegenstimmen und 20 Enthaltungen. Vertreter des Parlaments und der Mitgliedstaaten hatten sich im Dezember 2025 auf die neuen Regeln verständigt.
Sie müssen nun auch noch von den Mitgliedstaaten bestätigt werden, bevor sie zwei Jahre später in Kraft treten. Weiterlesen nach der Anzeige Seltene Erden wiederverwenden Die Vorgaben sollen dazu führen, dass etwa Aluminium, Kupfer und seltene Erden verstärkt recycelt und wiederverwendet werden können. Sie werden teils aufwendig und unter hohem Energieeinsatz abgebaut beziehungsweise aufbereitet.
Europa soll so unabhängiger von Einfuhren werden und die Autoindustrie umweltfreundlicher. Künftig muss auch ein bestimmter Anteil des Kunststoffs in neuen Fahrzeugtypen aus Materialien bestehen, die aus solchen Altfahrzeugen und gebrauchten Autoteilen gewonnen werden. In der Europäischen Union sind nach Angaben der EU-Kommission rund 286 Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs.
Branchenfolgen
Jedes Jahr erreichen demnach rund 6,5 Millionen Fahrzeuge das Ende ihrer Lebensdauer. Bei bis zu 4 Millionen Fahrzeugen pro Jahr erfahren die Behörden demnach nicht, was nach der Abmeldung mit ihnen geschieht – also ob sie etwa verschrottet oder exportiert werden. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Hersteller werden für Kosten zuständig Hersteller sind laut Parlament künftig auch für die Kosten der Sammlung und Entsorgung von Altfahrzeugen innerhalb der Europäischen Union verantwortlich.
Diese Pflicht beginnt drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regeln, also voraussichtlich im Jahr 2031. Die Kosten dafür werden Neuwagen mutmaßlich teurer machen. Altfahrzeuge sind laut EU-Kommission grundsätzlich nicht reparierbare Fahrzeuge ohne historischen Wert.
Autos, die für nicht mehr verkehrstauglich erklärt wurden, dürfen nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren zudem nicht mehr exportiert werden.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





