
EU will bis Oktober Ergebnisse: Deadline im Handelsstreit
EU will bis Oktober Ergebnisse : Deadline im Handelsstreit Von Hendrik Kafsack, Brüssel 29.06.2026, 20:10Lesezeit: 3 Min. Fokussiert auf das Positive: EU-Handelskommissar Šefčovič sieht neue Basis im Verhältnis zu...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: EU will bis Oktober Ergebnisse : Deadline im Handelsstreit Von Hendrik Kafsack, Brüssel 29. 2026, 20:10Lesezeit: 3 Min. Fokussiert auf das Positive: EU-Handelskommissar Šefčovič sieht neue Basis im Verhältnis zu China.
EPADas mit Spannung erwartete Treffen von EU-Handelskommissar Šefčovič und seinem chinesischen Gegenüber Wang läuft besser als erwartet. Šefčovič rechnet mit schnellen Fortschritten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Europäische Kommission will bis Oktober in den Verhandlungen mit China über das wachsende Handelsdefizit konkrete Resultate erzielen.
Die Einzelheiten
Das sagte EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič am Montag nach Gesprächen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao in Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs hätten auf ihrem Gipfel vor anderthalb Wochen klar gesagt, dass sie im Verhältnis zu China zügige Fortschritte erwarteten, betonte Šefčovič. Dafür gebe es nun eine Deadline.
Konkret vereinbarten die EU und China in einer gemeinsamen Erklärung, vier Arbeitsgruppen einzusetzen. Die erste Gruppe ist die für die Europäer entscheidende: Sie soll sich mit der Balance von Handel und Investitionen befassen. Die zweite Gruppe soll sich mit chinesischen Exportkontrollen beschäftigen.
China hat 2025 die Ausfuhr „Seltener Erden“ eingeschränkt und damit auch die EU getroffen. Die EU-Handelskammer in China sieht in den Exportkontrollen ein dauerhaftes Risiko. Die dritte Gruppe soll sich um den Schutz „geistigen Eigentums“ und die vierte um die Reform der Welthandelsorganisation (WTO) kümmern.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Šefčovič und Wang vereinbarten darüber hinaus einen Ampel-Mechanismus zur Überwachung der Handelsströme. Dass sich beide Seiten auf gemeinsame Statistiken und Zahlen geeinigt hätten, sei ein großer Fortschritt.
Wenn die Ampel nach einem plötzlichen Anstieg der chinesischen Exporte in die EU auf Gelb oder Rot springe, werde das sofort Diskussionen auf politischer Ebene nach sich ziehen, um das Problem zu lösen. Wang lädt Šefčovič nach Peking einDie EU werde nach der Sommerpause, im September, eine Zwischenbilanz über den Fortschritt der Arbeitsgruppen ziehen, kündigte Šefčovič an. Er werde dann im Oktober auf Einladung Wangs nach Peking reisen.
„Es wird nicht alles gelöst, es wird nicht alles in Ordnung gebracht, aber wir glauben, dass unsere Teams bis Oktober genügend Zeit haben, um greifbare Ergebnisse zu erzielen“, sagte der Handelskommissar. Was er konkret mit „greifbaren Ergebnissen“ meint, ließ Šefčovič offen. Das Treffen zwischen Šefčovič und Wang war mit Spannung erwartet worden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





