
Ex-Kanzleramtschef Schmidt: „Es hat sicher auch geholfen, dass ein kleinerer Kreis verhandelt hat“
Ex-Kanzleramtschef Schmidt : „Es hat sicher auch geholfen, dass ein kleinerer Kreis verhandelt hat“ Von Lukas Fuhr 02.07.2026, 13:51Lesezeit: 3 Min. Der frühere Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD), hier am 15. Januar...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Ex-Kanzleramtschef Schmidt : „Es hat sicher auch geholfen, dass ein kleinerer Kreis verhandelt hat“ Von Lukas Fuhr 02. 2026, 13:51Lesezeit: 3 Min. Der frühere Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD), hier am 15.
Januar 2025 in Berlin, arbeitet heute als Berater. dpaWolfgang Schmidt hat als Kanzleramtschef an vielen Koalitionsausschüssen mitgewirkt. Die aktuelle Regierung habe der Ampel etwas voraus, sagt er im Interview.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Schmidt, der Bundeskanzler hat von einem Koalitionsausschuss gesprochen, wie es lange keinen gegeben habe. Ist das jetzt vorgelegte Paket aus Ihrer Sicht etwas Besonderes? Jeder Koalitionsausschuss hat seinen eigenen Reiz.
Wie wir damals in der Ampel stand die Regierung unter besonderem Druck, erst recht nach dem unglücklichen Treffen in der Villa Borsig. Jetzt ist da die Erleichterung in der Regierung: Wir haben ein großes Paket geliefert. Dazu gehört auch, dass die Besetzung dieser Spitzenrunde stets die Erwartung weckt, dass Großes beschlossen werden muss.
Dabei treffen sich dort Leute, die zusammen die Regierung bilden. Genau deshalb will man den Eindruck vermeiden, dass es ein Krisentreffen ist. Dafür ist es gut, wenn die Runde häufig zusammenkommt, auch wenn das zum Beispiel durch Auslandsreisen oft schwierig ist.
Was Experten sagen
Ein Koalitionsausschuss ist die Chance, Regierung und Fraktionen miteinander zu verzahnen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Das dürfte vor allem bei knappen Mehrheiten wie aktuell im Bundestag wichtig sein.
Es ist gut, wenn die Fraktionschefs eingebunden sind oder sogar an den Vorbereitungen teilnehmen. Dann können die ja frei gewählten Abgeordnete hinterher die Ergebnisse nicht so leicht infrage stellen. Denn damit würden sie sich nicht nur gegen die Regierung stellen, sondern auch gegen ihren eigenen Fraktionschef.
Söder, Bas, Merz und Klingbeil am Donnerstag in BerlinReutersAndererseits sind Koalitionsausschüsse Kompromissschmieden. So richtig zufrieden mit den Ergebnissen sind hinterher in den Parteien nicht viele. Und das liegt vor allem daran, dass wir seit 2005 – mit einer Ausnahme – immer lagerübergreifende Koalitionen haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





