
Experte für Kunststoffe: Warum Zimmer auch in der Industrie ein großer Name ist
Experte für Kunststoffe : Warum Zimmer auch in der Industrie ein großer Name ist Von Inga Janović 09.07.2026, 16:34Lesezeit: 4 Min. Kontrollblick: Betriebsleiter Noel Vogel nimmt in der Textilrecyclinganlage von Reju...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Experte für Kunststoffe : Warum Zimmer auch in der Industrie ein großer Name ist Von Inga Janović 09. 2026, 16:34Lesezeit: 4 Min. Kontrollblick: Betriebsleiter Noel Vogel nimmt in der Textilrecyclinganlage von Reju ein Silo in Augenschein, in dem zerpflückte Textilien für den Depolymerisationsprozess lagern.
Peter JülichNicht nur in der Welt des Films spielt ein Zimmer in der ersten Liga. Auch in der Industrie steht der Name für eine internationale Erfolgsgeschichte. Sie geht auf den Vater des bekannten Komponisten zurück.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sie müsse zuerst den Frauen danken. Das hat der Autor eines Firmenporträts der Zimmer AG zum 50. Gründungstag empfohlen.
Die weibliche Begeisterung für Nylonstrümpfe habe das Unternehmen aus Frankfurt groß werden lassen, schrieb er im Jahr 2000. Begonnen hat für die heute als T. EN Zimmer firmierende GmbH alles mit einem neuartigen Spinnkopf zur Produktion des „Wirtschaftswunder-Kunstfadens“.
Der aus Darmstadt stammende Ingenieur Hans Joachim Zimmer hatte das Maschinenteil in einer Offenbacher Garage entwickelt und in kürzester Zeit tausendfach verkauft. Nicht nur an Strumpfhersteller. Aus der Garage war Zimmer bald in den Frankfurter Stadtteil Seckbach gezogen, dort entwickelte er Hunderte weitere Patente für Bestandteile von Produktionsanlagen für die Polymer- und Synthesefaserindustrie, aber auch für die Entgiftung von Autoabgasen und die Trinkwassergewinnung aus dem Meer.
Was Experten sagen
Zehn Jahre nach der Firmengründung beschäftigte er schon über eintausend Menschen, und zum ganz überwiegenden Teil belieferte sein Unternehmen Kunden im Ausland. Der Gründer arbeitete so unermüdlich, als hätte er gewusst, dass ihm nicht viel Zeit bleiben würde. Im September 1963 erlitt er während seines täglichen Waldlaufs durch den Taunus einen Herzinfarkt.
Sein Unternehmen gab es da erst 13 Jahre, und sein Sohn, der heute hochgeschätzte Filmkomponist Hans Zimmer, wurde wenige Tage später sechs. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Lange britisch, nun französisch„Die Zimmer“, wie sie die eigenen Mitarbeiter gern nennen, gibt es immer noch.
Sie ist kleiner als damals, aber in ihrer Branche nach wie vor eine weltbekannte Marke. Bis heute hat sie ihren Sitz im Seckbacher Gewerbegebiet, und im vergangenen Jahr hat sie ihren 75. Wozu auch Glückwünsche des berühmten Gründersohns eintrafen, auch wenn das väterliche Unternehmen schon in seiner Kindheit kein Familienbetrieb mehr war.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





