
F.A.Z. exklusiv: Langfristige Ukraine-Hilfe in Gefahr
F.A.Z. exklusiv : Langfristige Ukraine-Hilfe in Gefahr Von Thomas Gutschker , Matthias Wyssuwa 30.06.2026, 18:50Lesezeit: 5 Min. Außenminister Wadephul am Montag am Flughafen in BerlindpaDie NATO-Staaten wollen der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: exklusiv : Langfristige Ukraine-Hilfe in Gefahr Von Thomas Gutschker , Matthias Wyssuwa 30. 2026, 18:50Lesezeit: 5 Min. Außenminister Wadephul am Montag am Flughafen in BerlindpaDie NATO-Staaten wollen der Ukraine ihre Hilfe zusagen – ringen wenige Tage vor dem Gipfel in Paris aber noch darum, wie dauerhaft diese Zusage gelten soll.
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die NATO-Mitglieder ringen wenige Tage vor ihrem Gipfel nächste Woche in Ankara noch darum, wie langfristig und konkret sie militärische Hilfe für die Ukraine zusagen wollen. Zwar ist bei der Abstimmung der NATO-Botschafter zu der Abschlusserklärung des Gipfels am Dienstag in Brüssel die Formulierung, dass sich für 2026 die NATO-Verbündeten verpflichteten, „70 Milliarden Euro für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung für die Ukraine bereitzustellen“, bestätigt worden. -Information aus mit den Vorgängen vertrauten Diplomatenkreisen gibt es gegen den zweiten Teil der Zusage, der eine Verstetigung der Hilfe konkretisiert, noch Widerstand.
Die Einzelheiten
Dort sollte es heißen, dass die Verbündeten ihre souveränen Zusagen bekräftigten, „2027 mindestens ein vergleichbares Niveau aufrechtzuerhalten“. Den Diplomaten zufolge wehrt Italien sich aber gegen eine längerfristige Zusage mit der Jahreszahl 2027. So steht die Formulierung noch in Klammern.
Für Donnerstag wurde demnach eine weitere Runde der NATO-Botschafter angesetzt, um das noch vor dem Gipfel zu klären. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Dabei wäre genau diese Verstetigung der Hilfszusage für die Ukraine für viele NATO-Partner ein entscheidender Fortschritt der Erklärung, für den sich Berlin zuletzt auch starkmachte.
Ohnehin wird es dazu keinen festen Schlüssel geben, wie diese Lasten verteilt werden. Es ist auch nicht alles neues Geld, was dabei zugesagt wird. Die Summe von 70 Milliarden Euro im Jahr ergibt sich nicht etwa aus einer militärischen Bedarfsanalyse, sondern aus einer simplen Rechnung.
Was Experten sagen
Darin enthalten sind 30 Milliarden Euro aus dem Ukraine-Darlehen der Europäischen Union. Die verbleibenden 40 Milliarden Euro entsprechen der Zusage vom Gipfeltreffen in Washington 2024. Ergibt zusammen 70 Milliarden Euro.
Ginge der Plan auf, in der Abschlusserklärung sich auch für 2027 auf ein „vergleichbares Niveau“ zu verpflichten, wären es 140 Milliarden. Biden stellte sich querIn der Abschlusserklärung hatten die Verbündeten 2024 ihre Absicht bekundet, der Ukraine „innerhalb des kommenden Jahres eine elementare Mindestfinanzierung in Höhe von 40 Milliarden Euro bereitzustellen“. Das bezog sich seinerzeit noch auf alle Mitglieder, einschließlich der USA.
Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte dafür geworben, die Zusage auf zwei Jahre auszudehnen, konnte sich aber nicht durchsetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





