
Finanzämter kontrollieren: So überprüfen Steuerfahnder Influencer
Finanzämter kontrollieren : So überprüfen Steuerfahnder Influencer 04.07.2026, 15:56Lesezeit: 3 Min. Alltag eines Influencers: Ein junger Mann filmt sich mit dem Handy im Spiegel, um ein Video für Tiktok zu...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Finanzämter kontrollieren : So überprüfen Steuerfahnder Influencer 04. 2026, 15:56Lesezeit: 3 Min. Alltag eines Influencers: Ein junger Mann filmt sich mit dem Handy im Spiegel, um ein Video für Tiktok zu erstellen.
dpaLuxus ohne Steuernummer, Hunde mit Betriebsausgaben und Geld von Tiktok fürs Eisbaden: Für Hessens Finanzämter werden Influencer zur Herausforderung. Was die Prüfungen besonders schwierig macht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer einen Wachhund einer geeigneten Rasse auf einem Betriebsgelände hat, kann das Futter womöglich von der Steuer absetzen – doch was gilt für vierbeinige Stars in den sozialen Medien?
Die Einzelheiten
Erkennt ein Finanzamt einen Hund als sogenannten Petfluencer an, können seine Kosten im Einzelfall als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Laut Hessens Finanzministerium muss bei Influencern wie Youtubern und Tiktokern „das Steuerrecht teilweise von Grund auf neu gedacht werden“. Influencer und Finanzämter – wie passt dies zusammen?
Steuerbehörden nehmen Influencer verstärkt unter die Lupe. Diese bekommen etwa Geld von Unternehmen, wenn sie deren Produkte in ihren Beiträgen im Internet zeigen oder empfehlen. Beim Affiliate-Marketing verdienen Influencer eine Provision, wenn ihre Follower bei ihnen über einen bestimmten Link Produkte einkaufen.
Das stellt Hessens Finanzämter vor eine Herausforderung: Wie bekommen die Behörden in dieser Welt von Likes und Kooperationen über die Steuerpflichten von Influencern überhaupt einen Überblick? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Schulungen für steuerlichen Umgang mit InfluencernIn Nordrhein-Westfalen erregte 2025 eine neu gegründete „Influencer-Taskforce“ der Steuerfahndung Aufsehen.
Was Experten sagen
Behördenleiterin Stephanie Thien sagte damals: „Es ist keine Seltenheit, dass eine Influencerin oder ein Influencer pro Monat mehrere Zehntausend Euro verdient, aber nicht einmal eine Steuernummer hat. “ Es sei für „Lieschen Müller“ nicht nachvollziehbar, „warum die im Internet im Luxus schwelgen und bei der Steuer davonkommen“. Das Land schult laut Finanzministerium seit 2024 Betriebsprüfer für den steuerlichen Umgang mit Influencern.
Rund 90 bearbeiten in ihren Finanzämtern bereits federführend entsprechende Fälle. „Das hessische Schulungskonzept wurde auf Anfrage anderer Länder bereits mit diesen geteilt“, teilt das Ministerium mit. Während Betriebsprüfer sich vornehmlich um routinemäßige Kontrollen kümmern, werden Steuerfahnder meist erst bei Anhaltspunkten für eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat aktiv.
2024 wurden laut Finanzministerium landesweit erst 17 Betriebsprüfungen in der Kategorie „Influencer/Content Creators“ abgeschlossen, 2025 waren es schon 50. In beiden Jahren kam der Abschluss von insgesamt acht Steuerstrafverfahren hinzu. Die abgeschlossenen Betriebsprüfungen spülten eine Million Euro zusätzlich in die Steuerkasse, die beendeten Steuerstrafverfahren 750.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





