
Flughafen Frankfurt: Boeing 787 von Lufthansa knickte laut Zwischenbericht womöglich durch fehlenden Verriegelungsstift ein
Frankfurter Flughafen Lufthansa-Jet knickte womöglich durch fehlenden Verriegelungsstift ein Anfang Juni sackte eine Boeing 787 von Lufthansa am Flughafen Frankfurt plötzlich ein. Ein Bericht zeigt nun, dass eine...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Frankfurter Flughafen Lufthansa-Jet knickte womöglich durch fehlenden Verriegelungsstift ein Anfang Juni sackte eine Boeing 787 von Lufthansa am Flughafen Frankfurt plötzlich ein. Ein Bericht zeigt nun, dass eine wichtige Vorkehrung wohl missachtet wurde. Zudem gab es deutlich mehr Verletzte als bislang bekannt.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Beschädigte Lufthansa-Maschine auf dem Frankfurter Flughafen Foto: Mike Seeboth / dpa Die Panne eines Lufthansa-Jets Anfang Juni am Frankfurter Flughafen wurde womöglich durch einen Verriegelungsstift für das Bugfahrwerk ausgelöst.
Die Einzelheiten
Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervor. Der Stift sei nach dem Vorfall in einer Aufbewahrungskiste gefunden worden. In dem Bericht ist zudem von deutlich mehr Verletzten die Rede als bisher bekannt.
Demnach wurden 2 Menschen schwer und 21 Menschen leicht verletzt. Die Lufthansa hatte kurz nach dem Vorfall lediglich von fünf Verletzten gesprochen. Anfang Juni war auf einer Parkposition unerwartet das Bugfahrwerk des Boeing 787 Dreamliners eingeklappt.
Bei dem Vorfall stand die Maschine mit der Flugnummer LH450 an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Sie sollte nach Los Angeles fliegen. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter an Bord, die Fluggäste warteten auf das Boarding.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Krankentransporter kurz nach dem Zwischenfall am Frankfurter Flughafen Foto: 5VISION. NEWS / IMAGO Nach Angaben der BFU gingen an dem Morgen 13 Mitglieder der Besatzung an Bord, zudem seien bereits 13 Mitarbeiter der Bodenabfertigungsdienste im Flugzeug gewesen. Auf den Pilotensitzen seien zwei Techniker gewesen.
Diese »waren gerade dabei, einen Test durchzuführen, um eine offene Beanstandung an der Steuerung der Hauptfahrwerkstüren zurückzustellen«. Im Verlauf dieses Tests sollte demnach der Fahrwerkshebel auf die Position »UP« gesetzt werden, hieß es in dem Zwischenbericht. Unmittelbar danach sei das Bugfahrwerk eingefahren, und das Luftfahrzeug sei mit dem vorderen Rumpf auf dem Boden aufgeschlagen.
»Die Cockpittür schlug nach dem Aufprall zu. Gleichzeitig fiel die Stromversorgung aus, und die Beleuchtung im Flugzeug erlosch. « Mehr zum Thema Zwischenfall bei Lufthansa-Jet in Frankfurt am Main: Boeing 787 nach Knick-Panne abgeschleppt 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Vorfall am Gate Z15 in Frankfurt: Wie kam es zu der abrupten Bauchlandung der Lufthansa-Maschine?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





