
Formel 1 in Österreich: Furcht vor dem alten Hamilton
Formel 1 in Österreich : Furcht vor dem alten Hamilton Von Richard Blehn, Spielberg 27.06.2026, 14:38Lesezeit: 4 Min. Die Konkurrenz sieht Rot: Lewis Hamilton präsentiert sich in Österreich, Ton in Ton, als...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Formel 1 in Österreich : Furcht vor dem alten Hamilton Von Richard Blehn, Spielberg 27. 2026, 14:38Lesezeit: 4 Min. Die Konkurrenz sieht Rot: Lewis Hamilton präsentiert sich in Österreich, Ton in Ton, als Ferrari-Pilot mit Aussichten auf einen weiteren WM-Titel.
ReutersMit einem Ferrari nach seinen Wünschen jagt der Star-Pilot der Formel 1 dem Branchenführer Mercedes einen Schrecken ein: „Wir wissen, zu was er in der Lage ist. “ Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es sind die kleinen Inszenierungen, die auf der großen Bühne des Fahrerlagers über die Befindlichkeiten der Formel 1 Auskunft geben. Vor dem Großen Preis von Österreich (15 Uhr MESZ im F.
Die Einzelheiten
-Liveticker zur Formel 1 und bei Sky) zieht Lewis Hamilton das Tempo seiner Neuerfindung zu Beginn des zweiten Saisondrittels merklich an. Spätestens seit seinem ersten Sieg in Rot am vorvergangenen Wochenende in Barcelona hat der Rekordchampion das Momentum auf seiner Seite und zieht die Scuderia mit. Diese Stimmung drückt sich, ganz untypisch, nach außen hin durch konsequentes Understatement aus.
Plötzlich erscheint selbst dem bisher so überlegenen Branchenführer Mercedes die italienische Konkurrenz als Gefahr, was bei Ferrari als glatte Übertreibung gewertet wird. In der Königsklasse des Motorsports, deren Faszination sich auch aus einem gelegentlich übersteigerten Selbstbewusstsein nährt, will plötzlich keiner mehr Favorit sein. Hamilton läuft plötzlich nicht im gewohnt modischen Zwirn, sondern im schlichten Rennoverall hinter den Boxengaragen entlang.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Das könnte als Gewöhnung an die erwartete Hitze in der Steiermark ausgelegt werden, aber es ist auch ein Zeichen: Seht her, der Athlet ist zurück, als WM-Zweiter mit 41 Punkten Rückstand auf den Mercedes-Musterschüler Kimi Antonelli wittert er seine Chance. Formel 1 Fahrerwertung Der jüngste seiner 106 Siege bringt den siebenmaligen Weltmeister auch zurück zur alten Selbstverständlichkeit.
Was Experten sagen
Als Ferrari zur Medienrunde bittet, lümmelt sich Hamilton ganz entspannt und mit großer Selbstverständlichkeit auf den Barhocker, hat schon das Mikrofon in der Hand, als ihm hektisch ein Teambediensteter bedeutet, dass jetzt nicht er, sondern zunächst sein Kollege Charles Leclerc an der Reihe ist. Hamilton räumt mit einem herausfordernden Lächeln den Platz, freut sich im Weggehen darüber, wie zufällig einen weiteren Nadelstich gesetzt zu haben. Leclerc wird später nur sagen, dass er sich nichts mehr wünscht als endlich wieder ein sorgenfreies Wochenende.
Wissend, dass nicht der Rennwagen vom Typ SF-26 das Problem ist, sondern eher er selbst. Jetzt kämpft er mit einer Fahrzeugabstimmung, die jener von Hamilton nachempfunden ist, um den Anschluss. Der Monegasse weiß, dass der interne Rivale mit seinem ersten Erfolg im Ferrari ein Zeichen für sich und die Formel 1 gesetzt hat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





