
Forschung und Militär: Uni Kassel verschiebt Abstimmung über Zivilklausel
Forschung und Militär : Uni Kassel verschiebt Abstimmung über Zivilklausel Von Sascha Zoske 02.07.2026, 17:11Lesezeit: 2 Min. Schweres Geschütz: In Kassel stellt KNDS unter anderem Bauteile für Leopard-2-Panzer...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Forschung und Militär : Uni Kassel verschiebt Abstimmung über Zivilklausel Von Sascha Zoske 02. 2026, 17:11Lesezeit: 2 Min. Schweres Geschütz: In Kassel stellt KNDS unter anderem Bauteile für Leopard-2-Panzer her.
EPAAn der Uni Kassel soll Forschung nur friedlichen Zwecken dienen – so steht es in der Grundordnung. Nun könnte diese Formulierung überarbeitet werden. Doch der Uni-Senat zögert noch.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Universität Kassel will die sogenannte Zivilklausel in ihrer Grundordnung ändern, der zufolge Forschung und Lehre ausschließlich friedlichen Zielen verpflichtet sind und zivile Zwecke erfüllen sollen. Wie die Hochschule mitteilte, hat das Gremium in erster Lesung eine neue Fassung beschlossen, in der unter anderem festgehalten wird, dass zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Forschungsergebnissen immer schwerer zu trennen sei. Die endgültige Abstimmung über die Neufassung hat der Senat am Donnerstag allerdings verschoben.
November stattfinden. Der Senat hat außerdem beschlossen, ein Verfahren näher auszuarbeiten, das Wissenschaftler bei der Bewertung von Forschungsprojekten unterstützen soll. Der Antrag auf Verschiebung kam dem Vernehmen nach von einem Senatsmitglied aus dem Mittelbau; er sei nicht näher begründet worden, hieß es.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Vor der Senatssitzung gab es Proteste gegen die geplante Änderung der Zivilklausel; eine kleinere Zahl von Demonstranten sprach sich für die Neufassung aus. An den Kundgebungen nahmen laut dem Universitätssprecher 70 bis 80 Personen teil.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen hieß es gut, dass die Entscheidung vertagt wurde. Über das Verhältnis von ziviler und militärischer Forschung müsse „intensiv beraten“ werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





