
Fotografie Forum Frankfurt: Was fühlt die Gen Z?
Fotografie Forum Frankfurt : Was fühlt die Gen Z? Von Eva-Maria Magel 08.05.2026, 19:31Lesezeit: 4 Min. Dazwischen: Laurence Philomène, Paint Me Like One of Your Pre-Raphaelite Boy-Girls, 2019, aus der Serie „Puberty“...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Fotografie Forum Frankfurt : Was fühlt die Gen Z? Von Eva-Maria Magel 08. 2026, 19:31Lesezeit: 4 Min.
Dazwischen: Laurence Philomène, Paint Me Like One of Your Pre-Raphaelite Boy-Girls, 2019, aus der Serie „Puberty“ (seit 2019 fortlaufend). Laurence PhilomèneSteht das Z für die Sehnsucht nach Zugehörigkeit? Die große Ausstellung „Gen Z.
Die Einzelheiten
Shaping a New Gaze“ erzählt von Räumen, Biographien und Geschlecht mit junger Fotokunst aus aller Welt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Boomer gegen Gen Z, Alpha versus X-Eltern: Womöglich ist noch nie so viel über Generationen und ihre Verhältnisse zueinander diskutiert worden wie jetzt. Und am besten kann man polemisch sein, wenn man möglichst wenig voneinander weiß.
Für die Gen Z ändert das jetzt das Fotografie Forum Frankfurt. Mit einer riesigen Ausstellung, die in 40 Positionen die Lebenswelt, das Fühlen und die Kunst derjenigen zeigt, die zwischen 1992 und 2003 geboren wurden. Shaping a New Gaze“ behauptet klugerweise nicht, einen vollständigen Über- oder Einblick zu geben.
Wie sollte das auch gehen? Aber das, was die hiesigen Kuratorinnen Celina Lunsford und Andrea Horvay aus der noch deutlich größeren ursprünglichen Ausstellung des Photo Élysée in Lausanne übernommen und neu arrangiert haben, führt tief hinein in die Lebenswelten junger Leute zwischen Anfang 20 und Anfang 30, die aus allen Ecken der Welt kommen, aus Europa und den beiden Amerikas, aus Asien und Afrika. Aus mehr als 1000 Portfolios haben die ursprünglichen Kuratorinnen in Lausanne 66 ausgewählt, 40 sind nun in Frankfurt zu sehen.
Was Experten sagen
Gerade dieser universelle Blick auf kleinem Raum ist eine große Stärke der Ausstellung, die Fotografie in einem weiten Sinn zeigt: Es gibt Videoarbeiten, Fotobücher, Text-Bild-Collagen, inszenierte, dann fotografierte Räume, dokumentierte Körperkunst, Überschreibungen. Die Werke sind zum Teil als Plakate auf die Wand aufgezogen, und bis auf wenige Positionen sind sie auch in düsteren Studien farbig, glitzernd, bunt. Keine Welt ohne StörgefühlWer das Fotografie Forum betritt, wird empfangen von Emma Sarpaniemi, in knallgelbem Mantelkleid vor einem rot gezeichneten Häuschen inszeniert sie „Delivering Cake to Hilma“.
Das Selbstporträt, in Kombination mit Freunden und Familien, ist das Mittel der Wahl, das Accessoire, sichtbar in vielen Aufnahmen, Kabel und Schalter des Fernauslösers. Und auch wenn beinahe alle höchst individualistische Positionen behaupten, so sind doch künstlerische Vorgängerinnen auszumachen, Cindy Sherman etwa oder Nan Goldin und ein globales Gemeinsames, die Verbindung über Internet und die Schnelligkeit, mit der sich darüber Moden verbreiten. Familienaufstellung: Francesca Hummler, Das Badezimmer (2021) aus der Serie „Unsere Puppenstube“Francesca HummlerWas macht eine Generation aus?
Ganz sicher die Welt und die Verhältnisse, die sie ihr bietet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





