
Frachtschiffe als Ziele: Wie der Seekrieg im Schwarzen Meer eskaliert
Frachtschiffe als Ziele : Wie der Seekrieg im Schwarzen Meer eskaliert Von Stefan Locke , Friedrich Schmidt 20.07.2026, 19:05Lesezeit: 5 Min. Ein brennender Frachter im Schwarzen Meer: Die „Golden Leo“ fiel einem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frachtschiffe als Ziele : Wie der Seekrieg im Schwarzen Meer eskaliert Von Stefan Locke , Friedrich Schmidt 20. 2026, 19:05Lesezeit: 5 Min. Ein brennender Frachter im Schwarzen Meer: Die „Golden Leo“ fiel einem russischen Angriff zu Opfer.
AP Photo/Michael ShtekelDie Ukraine nimmt Frachtschiffe und Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer ins Visier. Die Meerenge von Kertsch soll faktisch blockiert sein. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Für ein Land, das keine Kriegsmarine mehr hat, setzt die Ukraine Russland auf See gerade ziemlich zu.
Die Einzelheiten
In der Nacht zu Montag hätten ukrainische Drohnen sieben Schiffe der sogenannten Schattenflotte sowie mehrere Energieanlagen auf der russisch besetzten Halbinsel Krim und weitere militärische Ziele angegriffen, teilte der Kommandeur der Teilstreitkräfte der unbemannten Systeme, Robert Browdi, auf Telegram mit. Insgesamt seien im Schwarzen und Asowschen Meer drei Tanker und vier Frachtschiffe getroffen worden. Zum Ausmaß des Schadens gab er keine Auskunft, doch seien die Schiffe im Zusammenhang mit der Anfang Juli gestarteten Aktion „Molotschka“ angegriffen worden – ein ukrainisches Akronym für „Moskau wird wegen der Krim fallen“.
Seit Beginn der Aktion hat die Ukraine Browdi zufolge bereits 183 russische Schiffe getroffen, 119 davon im Asowschen und 64 im Schwarzen Meer. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Es geht der Ukraine darum, die Schattenflotte, die russisches Öl auf die Weltmärkte bringt, aus dem nördlichen Schwarzen Meer zu verdrängen, und auch darum, Moskau den Export von Getreide zu erschweren.
Dazu zählt auch solches aus den russisch besetzten Gebieten. So wehrt sich die Ukraine dagegen, dass Russland mit Getreide aus diesen Gebieten auf dem Weltmarkt handelt und damit den Angriff auf ihr Land auch noch mit Geldern finanziert, die eigentlich der Ukraine zustehen. Fast ein Viertel des russischen Weizenexports ist betroffenRussland hat die ukrainischen Meldungen über im Rahmen von „Molotschka“ getroffene Schiffe bisher nicht kommentiert.
Was Experten sagen
Entsprechend wird auch nicht über mögliche Opfer der ukrainischen Angriffe berichtet. Womöglich, weil dies ohnehin aufgrund von immer mehr ukrainischen Schlägen gegen Ziele tief im Hinterland der Aggressoren wie ein neuerliches Zeichen der Schwäche wirken würde. Externer Inhalt von Twitter Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig.
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Externe Inhalte aktivieren Browdi meldete zudem 25 zerstörte russische Flugabwehranlagen sowie eine Reduktion des Fährverkehrs in der Meerenge von Kertsch um 75 Prozent. Drei von fünf Fähren seien zerstört worden, und die anderen beiden nicht mehr manövrierfähig, weshalb sie nur noch von Schleppern gezogen werden könnten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



