
Frank-Walter Steinmeier: Bundespräsident drängt auf Nachfolge mit Parteikontakten
Bundespräsidentenwahl 2027 Steinmeier drängt auf politische Erfahrung bei Nachfolge Im Frühjahr 2027 wird das neue Staatsoberhaupt gewählt. Der Amtsinhaber mahnt: In Krisen sei ein guter Draht in den Politikbetrieb...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bundespräsidentenwahl 2027 Steinmeier drängt auf politische Erfahrung bei Nachfolge Im Frühjahr 2027 wird das neue Staatsoberhaupt gewählt. Der Amtsinhaber mahnt: In Krisen sei ein guter Draht in den Politikbetrieb wünschenswert. Passende Kandidaten – und Kandidatinnen – gäbe es.
07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bundespräsident Steinmeier bei einer Gedenkfeier in Hessen Foto: Boris Roessler / dpa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für einen Amtsnachfolger – oder eine Amtsnachfolgerin – mit politischer Prägung.
Die Einzelheiten
Hintergrund sei seine eigene Erfahrung nach der Bundestagswahl 2017, als Steinmeier CDU, CSU und SPD mahnte, eine Koalition zustande zu bringen und Neuwahlen zu vermeiden. »Ich befürchte, dass ähnlich schwierige Regierungsbildungen in der Zukunft auch auf uns zukommen«, sagte Steinmeier nun in einem Interview mit der ARD. Er befürworte deshalb jemanden, »der Kontakte und Gesprächsmöglichkeiten in die Parteien hinein hat«, um solche Krisen bei der Regierungsbildung überwinden zu können.
Januar 2027 wird das neue Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland von der Bundesversammlung gewählt. Frank-Walter Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten, seit 2017 ist der Sozialdemokrat Bundespräsident. Über seine Nachfolge wird schon seit Monaten spekuliert.
Im Regierungslager ist die Meinung verbreitet, dass erstmals eine Frau zur Bundespräsidentin gewählt werden sollte. Eine Mehrheit von Unionsparteien und SPD in der Bundesversammlung gilt als wahrscheinlich. Aber wird es jemand mit parteipolitischer Vergangenheit?
Was Experten sagen
Oder sollte die erste Bundespräsidentin besser keine enge Verbindung zu einer Partei haben so wie Joachim Gauck, Steinmeiers Vorgänger? Das ist bislang offen, dennoch kursieren einige Namen. Mehr zum Thema Soziologin, Personalchefin, Romanautorin: Diese Frauen könnten Bundespräsidentin werden Von Sebastian Fischer und Florian Gathmann Steinmeier-Nachfolge: Schwarz-Rot will neuen Bundespräsidenten am 30.
Januar 2027 wählen lassen Bundespräsidentenwahl: Droht Merz ein zweites Personaldebakel? Von Konstantin von Hammerstein und Florian Gathmann Im Frühjahr tauchte sogar die Personalie Angela Merkel in der Debatte auf. Ihr Büro ließ mitteilen, die Spekulation sei »abwegig«.
Sie wäre nicht nur die erste Frau im Amt. Noch nie wurde ein Kanzler nach der Amtszeit Bundespräsident. Welche Namen bereits seit dem Frühjahr für das Amt des Bundespräsidenten kursieren und warum auch über Ex-Kulturstaatsministerin Monika Grütters gesprochen wird, lesen Sie hier .
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





