
Frankfurter Kunstwerk: Ein vergessenes Gemälde taucht wieder auf
Frankfurter Kunstwerk : Ein vergessenes Gemälde taucht wieder auf Von Christoph Schütte 06.07.2026, 20:23Lesezeit: 3 Min. Hängt in einer Frankfurter Schule: Ursulas Werk „Schloss und Reich des Lirad“ von 1963 ist durch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frankfurter Kunstwerk : Ein vergessenes Gemälde taucht wieder auf Von Christoph Schütte 06. 2026, 20:23Lesezeit: 3 Min. Hängt in einer Frankfurter Schule: Ursulas Werk „Schloss und Reich des Lirad“ von 1963 ist durch eine Suche des Berner Zentrums Paul Klee wiedergefunden worden.
Eine Ausleih-Anfrage aus Bern bringt die Stadt Frankfurt dazu, nach einem verschollenen Gemälde zu suchen. Aufgetaucht ist „Schloss und Reich des Lirad“ der Malerin Ursula nun an einem ungewöhnlichen Ort. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein Kunstwerk taucht nach 56 Jahren wieder auf: Das sind Geschichten, wie sie vielleicht nur das Frankfurter Kulturamt schreibt.
Die Einzelheiten
Allerdings kann die heutige Verwaltung nichts dafür, dass nun ein Fund gelungen ist, der demnächst in einer großen Ausstellung in Bern zu sehen sein soll. „Schloss und Reich des Lirad“, ein Gemälde der Künstlerin Ursula aus dem Jahr 1963, steht jetzt wieder in den Büchern. Die Stadt Frankfurt hatte erst vor ein paar Jahren damit begonnen, die eigene Kunstsammlung zu sichten und systematisch zu erfassen.
Daher fühlte man sich im Kulturamt auf dem falschen Fuß erwischt, als im Mai eine Anfrage des Paul-Klee-Zentrums in Bern eintraf: Man plane für das kommende Jahr eine große Retrospektive auf das Werk Ursulas mit 120 bis 140 Werken aus fünf Jahrzehnten und wolle mit dem 1963 entstandenen Gemälde „Schloss und Reich des Lirad“ gern eine zentrale Arbeit der Künstlerin aus der städtischen Kunstsammlung ausleihen. „Das Werk wäre ohne Zweifel eines der Highlights der Ausstellung und würde entsprechend prominent präsentiert werden“, so der Kurator Martin Waldmeier in seinem an das Kulturamt gerichteten Gesuch. Allein, in Frankfurt wusste man nichts von dem mit einem mal einem Meter durchaus stattlichen, in typischer Manier Ursulas phantastische, surreale und mythologische Motive poetisch verknüpfenden Gemälde.
Hat man doch erst vor ein paar Jahren überhaupt damit begonnen, die über Jahrzehnte mal mehr, mal weniger systematisch entwickelte städtische Kunstsammlung zu sichten und genauer zu erfassen. Und so fand sich zunächst keine Spur des kleinteiligen Ölbildes, das in der Region zuletzt vor mehr als 60 Jahren im Museum Wiesbaden gezeigt worden war. Bis eine Recherche im Stadtarchiv eine Notiz des Stadtschulamts zutage förderte, nach der das Bild an eine Schule verliehen worden war.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Aufgetaucht ist das laut Waldmeier „herausragende Beispiel der großformatigen, opulent und zugleich harmonisch anmutenden Malerei Ursulas“ aus den Sechzigerjahren schließlich in der Albert-Schweitzer-Schule am Frankfurter Berg, wo es schon seit 1970 als Wandschmuck im Besprechungsraum hängt. Zuvor war es 1969 noch einmal in Bonn ausgestellt worden.
Jetzt soll das Gemälde begutachtet und eventuell noch restauriert werden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





