
Frankreich, Spanien, Großbritannien: Hitze macht Europa zu schaffen
Temperaturen über 40 Grad Hitzewelle macht Europa zu schaffen Höchste Warnstufen in vielen Regionen: Eine beispiellose Hitzewelle hat weite Teile Europas erfasst. Frankreich meldete die heißeste Nacht seit Beginn der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Temperaturen über 40 Grad Hitzewelle macht Europa zu schaffen Höchste Warnstufen in vielen Regionen: Eine beispiellose Hitzewelle hat weite Teile Europas erfasst. Frankreich meldete die heißeste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – einer von vielen Rekorden. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern In Bordeaux verschafft sich eine Frau Abkühlung unter einer Nebelsprühanlage Foto: Romain Perrocheau / Millionen von Menschen in Europa sind derzeit einer beispiellosen Hitzewelle ausgesetzt. Außergewöhnlich hohe Temperaturen haben große Teile von Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien fest im Griff.
Die Einzelheiten
In zahlreichen Regionen gilt weiterhin die höchste Warnstufe, die mit extremen und potenziell gesundheitsschädlichen Temperaturen verbunden ist. Frankreich meldete für die Nacht zum Dienstag die heißeste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mehr als die Hälfte des Landes war von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen, in zahlreichen weiteren Departements galt die zweithöchste Warnstufe.
Damit waren etwa 90 Prozent der Bevölkerung betroffen. Wegen der extremen Hitze wurde das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Der Eiffelturm und das Louvre-Museum schlossen bereits am Nachmittag.
Premierminister Sébastien Lecornu verstärkte die Bereitschaft des medizinischen Personals und ermöglichte das Verschieben von Operationen. Auch führt die Hitze offenbar zu mehr tödlichen Badeunfällen: Nach Angaben von Premierminister Sébastien Lecornu kamen seit vergangenem Donnerstag 40 Menschen bei Badeunfällen ums Leben, die meisten von ihnen junge Menschen. Während der Hitzewelle von bislang unbekanntem Ausmaß waren in Frankreich in den vergangenen Tagen mehrere historische Höchstwerte übertroffen worden: Am Montag wurde mit 37,8 Grad im Landesdurchschnitt der bislang heißeste Nachmittag seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.
Was Experten sagen
Auch die Nacht zum Dienstag war mit 21,6 Grad als niedrigster Durchschnittstemperatur die wärmste, die Frankreich seit Beginn der Aufzeichnungen 1947 erlebt hat. Bild vergrößern Die hohen Temperaturen haben auch Barcelona im Griff Foto: Nacho Doce / Die spanische Wetterbehörde Aemet rief die höchste Alarmstufe Rot für Gebiete rund um das südspanische Córdoba sowie im Norden des Landes für Bilbao und Teile der Region Kantabrien aus. Für weite Teile von Zentral- und Nordspanien galt die zweithöchste Alarmstufe Orange, für fast den gesamten Rest des Landes die Hitzewarnstufe Gelb.
Am Montag registrierten 101 der 828 Aemet-Wetterstationen im Land Temperaturen von mindestens 40 Grad. Bei etwa 30 Messstationen sanken die Temperaturen in der Nacht zum Dienstag nicht unter 25 Grad.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





