
Gasreserve: Regierung plant strategische Vorräte, finanziert von Verbrauchern
Vorsorge für Krisenzeiten Bundesregierung plant strategische Gasreserve, Verbraucher sollen zahlen Schwarz-Rot geht eine staatliche Gasreserve für Krisenfälle an. Finanziert werden soll sie über eine Umlage auf die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Vorsorge für Krisenzeiten Bundesregierung plant strategische Gasreserve, Verbraucher sollen zahlen Schwarz-Rot geht eine staatliche Gasreserve für Krisenfälle an. Finanziert werden soll sie über eine Umlage auf die Gasverbraucher. Diese müssen sich auf deutlich höhere Kosten einstellen.
19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Erdgasspeicher Rehden: Regierung plant Reserve Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa Mit einer staatlichen Erdgasreserve für Krisenfälle möchte die Bundesregierung die Stabilität des Energiesystems erhöhen.
Die Einzelheiten
Wie das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) mitteilte, liege ein innerhalb der Regierung abgestimmter Plan vor, um die Gasversorgung auch in außergewöhnlichen Situationen abzusichern. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur über den Plan berichtet. Finanziert werden sollen die Kosten in Milliardenhöhe für die Reserve nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine Umlage auf die Gasverbraucher.
Nach -Informationen von einem Insider werden die Kosten für Aufbau und Gaseinkauf auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Sie sollen sich auf die Jahre 2027 und 2028 verteilen. Hinzu kämen laufende Kosten von 150 bis 180 Millionen Euro jährlich.
Der Plan sieht den Angaben zufolge eine Reserve von rund 24 Terawattstunden (TWh) vor, was etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität entspricht. Erste Befüllung 2027 geplantUm den Gasmarkt nicht zu beeinflussen, soll die Beschaffung über zwei bis drei Jahre gestreckt werden. Die erste Befüllung ist laut Ministerium für den Sommer 2027 geplant.
Was Experten sagen
Reiche hatte eine solche Reserve in der Vergangenheit als Notfallinstrument für die Bundesnetzagentur bezeichnet. Sie soll laut Ministerium helfen, Abschaltungen einzelner Industriekunden zu verhindern und Zeit für Reparaturen oder alternative Importe zu gewinnen. Über den Einsatz der Reserve soll im Krisenfall die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler entscheiden, etwa bei plötzlichen Importausfällen.
Die neue Umlage soll den Angaben zufolge deutlich geringer ausfallen als die Ende 2025 auslaufende Gasspeicherumlage. Mehr zum Thema Razzien in Berlin und Frankfurt: Pleite von Gazprom Germania soll geheimer Plan aus Moskau gewesen seinVon Fidelius Schmid 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Warnung vor Problemen im Winter: Uniper-Chef fordert schnelles Auffüllen der Gasspeicher 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Das Konzept sieht laut vor, dass die Reserve etwa einen 30-tägigen Ausfall der größten Importinfrastruktur, des Anlandepunktes Dornum für norwegisches Gas, absichern kann. Alternativ ließen sich damit rund 40 Tage Ausfall von LNG-Importen oder die Versorgung von Haushalten und Gewerbe für zehn Tage in einem Extremwinter überbrücken.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





