
Gaza: Ratten und Parasiten breiten sich in Zeltlagern aus
Gesundheitsrisiko im Gazastreifen Ratten und Parasiten breiten sich in Zeltlagern aus Hunderttausende Menschen leben im Gazastreifen unter katastrophalen Bedingungen in Zeltunterkünften. Nun häufen sich Berichte über...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gesundheitsrisiko im Gazastreifen Ratten und Parasiten breiten sich in Zeltlagern aus Hunderttausende Menschen leben im Gazastreifen unter katastrophalen Bedingungen in Zeltunterkünften. Nun häufen sich Berichte über eine Rattenplage. Anwohner erzählen, dass Kinder im Schlaf von den Tieren gebissen werden.
00 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Gazastreifen im Januar 2026: Hunderttausende Menschen leben in Zeltunterkünften, wie hier in Nuseirat Foto: Abdel Kareem Hana / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Sie kommen nachts, so erzählt es Khalil Al-Mashharawi. Der 29-Jährige berichtet der Nachrichtenagentur von einer sich ausbreitenden Rattenplage im Gazastreifen . »Sie attackieren uns, wenn wir schlafen«, sagt er.
Der Mann lebt dem Bericht zufolge gemeinsam mit seiner Familie in den Ruinen ihres im Krieg zerstörten Hauses im Norden des Küstenstreifens. Dort, so sagt er, habe vor einigen Wochen eine Ratte seinen drei Jahren alten Sohn in die Hand und die Zehen gebissen. Er selbst sei kürzlich ebenfalls von einem Tier attackiert worden.
Was Experten sagen
Nun würden seine Frau und er in Schichten schlafen, um ihre Kinder und einander vor den Nagetieren zu schützen. Mehr zum Thema Kritik von Unicef: Israelische Angriffe verschärfen offenbar Trinkwasserkrise in Gaza Trotz Waffenruhe: Mindestens drei Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen Krieg gegen die Hamas: Während die Welt auf Iran schaut, schafft Israel in Gaza Fakten Von Anna-Lena Kornfeld und Achim Tack Berichte wie dieser häuften sich zuletzt aus dem Gazastreifen. Die ohnehin katastrophale humanitäre Lage wird durch die Verbreitung von Nagetieren und Parasiten weiter verschärft.
Das geht auch aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. In mehr als 80 Prozent der Zeltstädte und Notunterkünfte gebe es Hautinfektionen und Hautausschläge, darunter Krätze sowie Läuse und Bettwanzen, sagte Reinhilde Van de Weerdt kürzlich. Laut der lokalen WHO-Vertreterin habe es allein in diesem Jahr im Gazastreifen bislang rund 17.
000 Fälle von Infektionen durch Nagetiere und Ektoparasiten gegeben. »Zerstörte Gebäude und Berge von angesammeltem Müll haben ideale Brutstätten für Nagetiere und Schädlinge geschaffen«, sagte sie. »Dies ist nur die bedauerliche, aber vorhersehbare Konsequenz, wenn Menschen in einem völlig zerstörten Umfeld leben«, so Van de Weerdt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





