
Gefluche hinter vorgehaltener Hand – das kann künftig die Rote Karte geben
Neue Regel für WM Gefluche hinter vorgehaltener Hand – das kann künftig die Rote Karte geben Auf dem Fußballplatz wird gern und oft gepöbelt. Viele Profis bedecken dabei ihren Mund, um bei Schiedsrichter und Kameras...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Regel für WM Gefluche hinter vorgehaltener Hand – das kann künftig die Rote Karte geben Auf dem Fußballplatz wird gern und oft gepöbelt. Viele Profis bedecken dabei ihren Mund, um bei Schiedsrichter und Kameras nicht aufzufallen. Während der Weltmeisterschaft greift nun eine strengere Regel.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Lissabons Profi Gianluca Prestianni (r.
Die Einzelheiten
) im Disput mit Vinícius Júnior von Real Madrid (am 17. Februar) Foto: Patricia de Melo Moreira / Mal eben eine Beleidigung an den Gegenspieler loswerden: Das kann künftig auch hinter vorgehaltener Hand vom Schiedsrichter geahndet werden. Nach einer Forderung von Fifa-Präsident Gianni Infantino können Spieler, die in einer Konfrontation mit dem Gegner ihre Hand vor den Mund halten, bei der Fußball-WM mit der Roten Karte bestraft werden.
Diese Änderung beschlossen die internationalen Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) bei einer Sondersitzung in Vancouver. Damit solle diskriminierendes Verhalten verhindert werden, teilte das Ifab weiter mit. Ob die Regel auch in anderen Wettbewerben wie beispielsweise der Bundesliga oder der Champions League zur Geltung kommt, ist zunächst den Organisatoren überlassen.
Es sei aber möglich, dass dies langfristig verpflichtender Bestandteil der Regeln werde, teilte das Ifab mit. »Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden«, hatte Infantino bei Sky vor knapp zwei Monaten gesagt. Mit der Hand vor dem Mund wollen Spieler auf dem Platz häufig für die Öffentlichkeit verschleiern, was sie sagen.
Was Experten sagen
Das ist auch in anderen Sportarten üblich. Basketballer in der nordamerikanischen Profiliga NBA nutzen den Handtrick oft, um sich vor Lippenlesern zu schützen. Geahndet wird das bisher nicht.
Im Fußball sieht das nun anders aus. »Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt? Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Fußballplatz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte.
»Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das«, sagte Infantino. Zwischenfall in der Champions-League war Auslöser Die Debatte war nach einem Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon entbrannt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





