
Gerstensaft fürs Gedächtnis?: Vitamin-Bomben im Biergarten
Gerstensaft fürs Gedächtnis? : Vitamin-Bomben im Biergarten Ein Kommentar von Ulf von Rauchhaupt 30.04.2026, 11:57 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Kann man leicht überdosieren: Vollbier in Maßen im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gerstensaft fürs Gedächtnis? : Vitamin-Bomben im Biergarten Ein Kommentar von Ulf von Rauchhaupt 30. 2026, 11:57 Lesezeit: 2 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Kann man leicht überdosieren: Vollbier in Maßen im Biergarten am Chinesischen Turm in München. dpa Münchner Forscher messen in verschiedenen Bieren erkleckliche Gehalte an Vitamin B6, welches unter anderem wichtig fürs Denkvermögen ist. Das erklärt vielleicht das Neolithikum, entschuldigt aber nicht alles.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Am ersten Mai heißt es wieder „Heraus in Massen“. Zumindest in München wird der alte Spruch der Arbeiterbewegung aber vielleicht etwas anders beherzigt werden, als er von den Veranstaltern von Kundgebungen am Tag der Arbeit gemeint war. Denn die Wetter-Apps versprechen schönsten Sonnenschein – und die Biergärten sind wieder geöffnet.
Da kommt eine im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlichte Untersuchung von Forschern des Lehrstuhls für analytische Lebensmittelchemie der Technischen Universität München gerade rechtzeitig. Unterstützt von der Wissenschaftlichen Station für Brauerei in München e. wird dort mit einer neuen Methode gezeigt, wie viel Vitamin B6 im Bier enthalten ist.
Am Anfang war das Bier Die 65 untersuchten Biere enthielten zwischen 95,3 und 1020 Mikrogramm pro Liter, wobei die höchsten Werte im Bockbier zu finden sind und das in Biergärten vorzugsweise verabreichte Helle deutlich mehr der essenziellen Moleküle enthält als Weißbier. Nun ist ein Mangel an B6 unter anderem schlecht fürs Gehirn: Es leiden Gedächtnis und Lernvermögen, im Alter droht Demenz. Damit wäre der Mensch vor solcher Unbill also besser geschützt, seit er Bier trinkt?
Das tut er seit mindestens seit 13. 000 Jahren, und tat es offenbar zuerst dort, wo man zu ungefähr dieser Zeit zum Ackerbau überzugehen begann.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





